Der Sohn des Seekönig

Eine Wikingergeschichte von Gerd Lobin

 

Vierzehntes Kapitel

Blitzende Schwerter unter der Thinglinde

 

In der Halle des Seekönigs herrscht an diesem Abend nicht die Ausgelassenheit, die in früheren Jahren die Ankunft des ersten Händlers nach langen Wintermonaten zu begleiten pflegte. Die Stimmung in der Männerrunde ist gedrückt, nur zögernd wird dem Bier zugesprochen. Die Gespräche drehen sich um die Nachrichten von Haralds Überleben mit Lorolfs hoher Lösegeldforderung und um Thorleifs todesmutigen Kampf mit dem Bären.

Während die Männer Thorleifs Tapferkeit rühmen und dabei Heldentaten von Kämpfen mutiger Krieger mit schrecklichen Ungeheuern aus den Sagas erzählen, liegt Thorleif im Schlafhaus nebenan auf einem Lager aus weichen Fellen und fiebert. Heilkundige Frauen sind von Gudrun an das Krankenlager gerufen worden. Sie haben aus Kräutern einen heilenden Sud bereitet und damit die Wunden bestrichen, die des Bären Tatzen mit ihren scharfen Krallen dem Jungen gerissen haben. Besonders die Rückenwunden machen den Frauen Sorgen.

Am Kopfende des Lagers sitzen Gudrun und Björnhild und kühlen abwechselnd die Stirn des Fiebernden mit frischem Quellwasser, das die Mägde immer wieder neu herantragen. Ingolf sitzt in der Ecke des Raumes auf einem Schemel und blickt unverwandt den Schwerverletzten an. Ihm ist an diesem Abend von allen Seiten Dank für die Rettung Thorleifs gesagt worden, und Björnhild hatte mehrmals schildern müssen, wie Ingolf auf einem Felsblock am Rande der Schlucht stehend, dem Bären seinen Speer direkt ins Herz geschleudert hat.

Der Seekönig tritt mehrmals in dieser Frühlingsnacht an das Lager seines verletzten Sohnes, und jedes Mal erkundigt er sich, ob Thorleif noch immer nicht die Augen aufgeschlagen hat. Doch der Verletzte liegt in unruhigem Schlaf, sicherlich eine Folge des schmerzlindernden Trankes, den die Kräuterfrauen ihm eingeflößt haben.

In der Halle muß Gunnar berichten, wie er Harald vorgefunden hat, als er mit seinem Knorr bei dem habgierigen Lorolf angelegt hat. „Dem Häuptling und seinen Männern geht es gut“, versichert der Händler zum wiederholten Male. „Sie können sich in der Siedlung am Bömlofjord frei bewegen, dürfen sie nur nicht verlassen. Lorolf hat ihnen streng untersagt, sich in der Nähe des Steges aufzuhalten, an dem die Boote liegen, und bei der Koppel, auf der die Pferde weiden. So hat er jede Fluchtabsicht unterbunden. Außerdem haben die zahlreichen Wächter, von denen das Raubnest umgeben ist, Befehl, Harald und die drei anderen Männer sofort mit dem Pfeil zu töten, falls sie einen Fluchtversuch wagen sollten.“

Die Männer in der Runde umklammern ihre Becher, ballen die Fäuste und stoßen Flüche aus. Jeder einzelne von ihnen wäre bereit, für Haralds und seiner Männer Befreiung sein Leben zu wagen.

Aber Gunnar, der von Schonen über Fünen und Jütland heraufgekommen ist, erzählt den aufmerksam Lauschenden auch von dem neuen Geist, der in Dänemark herrscht. Sven Gabelbart übe uneingeschränkt die Macht aus, seit der von ihm vertriebene Vater Harald Blauzahn letzten Herbst in Jumne gestorben sei, wohin er sich geflüchtet hatte, um bei den Jomswikingern Schutz zu suchen.

„Seit mehr als zwanzig Sommern hatte der alte Harald Zins an den großen Kaiser Otto gezahlt und als Christ Frieden gehalten“, berichtet Gunnar. „Nach seinem Tode haben die Dänen alle Bischöfe und Mönche aus dem Lande gejagt und sind zu den alten Göttern zurückgekehrt. Mit Sven Gabelbarts Billigung unternehmen sie wieder Raubzüge nach England, und der furchtsame König Ethelred, den sie den Unberatenen nennen, soll von seinen Untertanen das Danegeld fordern, um bei Überfällen seine Städte freikaufen zu können.“

„Und Jarl Hakon in Drontheim, der mächtige Jarl? Wie verhielt er sich bei dem Umsturz in Dänemark?“, will Erik von Gunnar wissen.

„Nach Harald Blauzahns Tod hat er dessen Sohn Sven wissen lassen, dass er die dänische Hoheit über Norwegen nicht mehr anerkenne. Er habe sich als Lehnsmann Haralds gefühlt und betrachte sich nun, da dieser tot sei, als selbständiger Herrscher über ein freies Land.“

„Und das hat sich Sven Gabelbart bieten lassen?“ wundert sich der Seekönig.

„Was hätte er tun sollen?“ sagt Gunnar bedächtig. „Er ist voll damit beschäftigt, die jungen Edlen im Zaum zu halten, mit deren Hilfe er sich gegen Harald, der in ihren Augen als alter Mann mehr Mönch als König war, aufgelehnt hatte. Die jungen Dänenfürsten drängt es nach Beute, und die hoffen sie am leichtesten in England zu finden, das von einem schwachen König regiert wird. Der mächtige Jarl in Drontheim hat die lange Zeit seiner Regentschaft genutzt, um sich bis an die Zähne zu bewaffnen und viele Drachenschiffe zu bauen. An ihn wagen sie sich nicht heran. In England kann man mehr und leichter Beute machen.“

Am anderen Morgen fiebert Thorleif noch immer. Gudrun tritt dem Seekönig mit sorgenvoller Miene entgegen, als er in das Schlafhaus kommt, um nach seinem Sohn zu sehen. Die ganze Nacht hat sie zusammen mit Björnhild am Krankenbett gewacht, und auch Ingolf hat den Raum, in dem der Schwerverletzte sein Krankenlager hat, kaum verlassen.

„Während der Nacht ist Thorleif ein paar Mal aufgeschreckt und hat im Halbschlaf nach seinem Jagdspeer verlangt, um den Bären zu töten“, berichtet er. „Ich glaube, er kämpft im Fiebertraum noch immer mit ihm.“

„Das kann gut sein“, sagt Erik und nickt zustimmend. „Als ich bei einem Kampf mit den Briten vor langen Jahren die Schwertwunde erhalten habe, deren Narbe man hier am Hals noch immer sehen kann, habe ich im Fieberwahn viele Tage und Nächte lang von Kampfgetümmel, Schwerterklirren und Blut geträumt. Thorleif wird noch lange brauchen, ehe die Wunden verheilt sein werden, die ihm der Bär geschlagen hat. Es war übrigens ein ungewöhnlich starkes Tier, wie ich festgestellt habe. Die Männer sind gerade dabei, ihn aus der Decke zu schlagen. Auf den Bärenschinken freue ich mich jetzt schon. Das wird ein Festmahl werden, wenn wir Thorleifs Gesundung feiern.“

„Ich wollte, er wäre schon über den Berg“, sagt Gudrun. „Wäre doch Gisli, der Schiffsbaumeister, noch hier. Ich hätte dann weniger Grund zur Sorge.“

„Unsere heilkundigen Frauen wissen gerade solche Wunden zu behandeln“, beruhigt Erik sie. „Denke nur an Knuts Unfall vor drei Wintern bei der Saujagd, als ihm der alte Keiler mit seinen Hauern das Bein vom Knie bis an die Hüfte aufschlitzte. Keiner von uns hat geglaubt, dass er die Verletzung überstehen würde, doch nach ein paar Wochen konnte er schon wieder das Vieh auf die Bergweiden treiben!“

Als Erik aus der Tür tritt, kommt ihm Gunnar entgegen. Der Händler möchte sich von dem Seekönig verabschieden.

„Warte einen Augenblick“, sagt Erik. „Ich begleite dich auf dem Weg zum Schiff, denn ich habe noch mit dir zu reden.“

Gunnar muß ihm berichten, was er von Lorolf dem Habgierigen weiß. Der Seekönig interessiert sich vor allem für die Lage der Siedlung am Bömlofjord und für die Zahl der Krieger, die der räuberische Wikingerhäuptling im Kampf aufbieten kann. „Ich habe gehört, dass er zwei Schniggen bemannen kann, doch es heißt, dass im Skanevikfjord ein Stamm lebt, mit dessen Häuptling Lorolf zu gegenseitiger Waffenhilfe verbündet ist und der vierzig Schwerter zu stellen vermag.“

„Also mehr als hundert Krieger“, sagt Erik nachdenklich.

„Aber nur, wenn es dir nicht gelingt, Lorolf zu überraschen. Vom Skanevikfjord zum Bömlofjord braucht ein schnelles Boot bei gutem Wind einen halben Tag. Die beste Waffenhilfe ist nutzlos, wenn sie zu spät kommt.“

„Wer redet davon, dass ich ihn überfallen will“, begehrt Erik auf. „Du hast gehört, dass in drei Tagen das Thing sich versammelt. Dort, nicht von mir wird entschieden, was geschehen soll.“

„Aber du, der Seekönig, musst die Drachenboote führen, wenn das Thing sich für den Kampf gegen Lorolf entscheidet. Damit du aber im Vorteil bist, will ich dir einen Weg zeigen, der Erfolg verspricht.“

Die beiden Männer sind während dieses Gesprächs am Bootssteg angekommen. Dort greift Gunnar nach einem Stecken und beginnt damit, Zeichen in den feuchten Ufersand zu malen. „Das ist die Insel Bömlo“, sagt er und deutet auf ein langgestrecktes Gebilde, „und hier, inmitten der Schären, liegt ganz versteckt Lorolfs Siedlung. Sie ist kaum zugänglich und deshalb schwer angreifbar, wenn man es vom offenen Meer her durch den Bömlofjord versucht.“

„Und welchen Weg muß der segeln, der Lorolf überraschend angreifen will?“ dringt Erik in den Händler.

Gunnar nimmt wieder den Stecken und zeichnet mehrere Kreise in den Sand.

„Dies sind die Inseln Stord, Tysnesöy, Reksteren und Hufteren“ sagt er dann und deutet bei der Nennung jedes Namens auf einen der Kreise. „Wer aus Norden kommt, zwischen Hufteren und Reksteren hindurchsegelt und sich an der Ostseite der Insel Stord vorbeipirscht, erreicht den Bömlofjord von der Landseite. Niemand wird ihn erwarten, und er kann überraschend angreifen.“

„Falls er ungesehen durch die Fjorde kommt“, sagt Erik, und in seine Worte mischt sich Zweifel.

„Du musst die Nacht zu deinem Verbündeten machen“, zerstreut Gunnar die aufkommenden Bedenken. „Den Weg kennst du ja nun.“

„Und woher soll ich wissen, dass du kein verräterisches Spiel mit mir treibst, dass du nicht von hier aus zu Lorolf segelst und ihm rätst, mir eine Falle zu stellen?“

Gunnar blickt dem Seekönig fest in die Augen und legt ihm dabei beide Hände auf die Schultern.

„Ich bin Händler“, sagt er dann, „und ich hoffe, dass meine Waren dir und deinen Leuten noch lange willkommen sein werden. Außerdem verabscheue ich es, wenn Schiffbrüchige ausgeraubt werden. Wenn es Thor gefällt, kann er morgen einen Sturm schicken und mich stranden lassen. Ich möchte dann Freunden in die Hände fallen und nicht Räubern, die sich als Freunde ausgeben und für meine Freilassung Lösegeld verlangen. Je weniger es von ihnen an Norwegens Fjorden gibt, desto sicherer kann der friedliche Mann auf dem Nordmeer segeln!“

„Ich vertraue dir und wünsche dir gute Fahrt“, sagt Erik, bevor Gunnar an Bord seines Schiffes geht. „Du bist uns am Aurlandfjord immer willkommen!“

 

Drei Tage später versammeln sich alle waffenführenden Männer unter der großen Linde zum Thing. Zum ersten Mal sind die Jungmannen dabei, die in den letzten Wochen ihre Prüfungen abgelegt und dabei gezeigt haben, dass sie zu Männern herangewachsen sind. Nur Thorleif fehlt, doch Erik hat gerade an diesem Morgen zu seiner Freude vernehmen dürfen, dass sein Sohn erstmals seit seiner Verletzung wieder einen kühlen Kopf hat und das Fieber aus seinen Adern gewichen ist.

Ragnar ruft zu Beginn der Beratungen den Kriegsgott Tyr an und bittet ihn, die Hand schirmend über dem Thing zu halten. Als Wortführer in der Versammlung der Götter in Asgard stehen die Thing-Versammlungen unter Tyrs Schutz. Dann verkündet der Lagmann nach altem Brauch die Gesetzesformeln und eröffnet damit die Beratungen.

Gangolf erhebt sich und nennt die Namen der Jungmannen, die unter seiner Leitung zu Kriegern herangebildet worden sind, rühmt ihr Können, und schlägt vor, sie in den Kreis der Männer aufzunehmen. Thorleif ist dabei, obwohl er in der Runde fehlt. „Wer etwas gegen einen von ihnen vorzubringen hat, möge dies jetzt hier unter der Thinglinde tun“, fordert Ragnar die Männer auf. „Wenn kein Einspruch erfolgt, sind sie auf Beschluss der Thingversammlung in den Kreis der Krieger aufgenommen und dürfen einen Platz im Boot erhalten.“

Die Männer spenden Beifall. Ragnar aber fordert den Seekönig auf, das Wort zu nehmen.

Erik unterbreitet, wie es Brauch ist, den Männern die Botschaft, die ihm Gunnar von Lorolf überbracht hat und die alle schon kennen. „Er hat Harald und drei seiner Männer als Schiffbrüchige an Land gezogen, und er fordert uns auf, Harald gegen hundert und jeden seiner Männer gegen fünfzig Pfund Silber freizukaufen.“

„Du bist der Seekönig, wozu rätst du uns?“ meldet sich Björn zu Wort. „Meine Meinung kennst du ja; ich bin dafür, dass wir dem habgierigen Räuber mit dem Schwert antworten!“

Björn erntet von allen Seiten Zustimmung. Die Männer schlagen zum Beweis, dass auch sie für die kriegerische Lösung sind, mit ihren Schwertern gegen die Schilde.

Erik hebt die Hand. „Halt!“ ruft er den Kriegern in der Runde zu. „Wir dürfen keinen vorschnellen Entschluss fassen. Es ist eine andere Sache, einen Bären in seiner Höhle anzugreifen, als ein Rudel Wölfe in freier Wildnis zu jagen!“

„So willst du ihm das Silber geben?“ sagt Björn zweifelnd. „Woher willst du es nehmen?“

„Wir müssten zusammenlegen, was wir haben“, antwortet Erik. „In meiner Schatztruhe sind wohl noch fünfzig Pfund. Wenn jeder von euch gibt, was er hat, müsste die Summe aufzubringen sein.“

„Sie wäre leicht aufzubringen, wenn du den Adler nicht hättest bauen lassen“, wirft Ragnar ein. „Aber das Silber, das für den neuen Drachen aufgewandt wurde, fehlt jetzt, um Harald auszulösen.“

„So bist auch du dagegen, dass wir zum Bömlofjord segeln und Harald mit unseren Schwertern heraushauen?“ wundert sich Vilgard. Seine Worte werden vom Gerassel der Schwerter begleitet.

Mit einer Handbewegung dämpft Ragnar den aufkommenden Lärm.

„Harald ist der Mann meiner Schwester und war mein bester Schwertgenosse, als ich selber noch hinaus aufs Nordmeer fuhr“, sagt er bedächtig. „Ihn unversehrt freizubekommen, darf kein Preis zu hoch sein. Ich würde also zustimmen, wenn es darum ginge, ihn freizukaufen.

Aber...“

„Aber...“, unterbricht ihn Erik gegen allen Brauch. „Du machst Einschränkungen? Lass sie hören.“

„Aber ich bin nicht nur Haralds Schwager, sondern vor allem Lagmann und als solcher den Gesetzen verpflichtet. Würde ich zustimmen, Harald und seine drei Genossen gegen Silber auszulösen, so würde ich damit das Treiben Lorolfs billigen. Der Habgierige handelt aber gegen das Gesetz, wenn er sich an Schiffbrüchigen bereichert, die seinem eigenen Volk angehören. Gegen Gesetzesbrecher müssen Schwerter sprechen. Silber, allzu mühelos gewonnen, ermuntert sie nur zu neuen Untaten.“

Unter der alten Thinglinde bricht ein Tumult aus. Schreiend und grölend reißen die Männer wie im Rausch die Schwerter aus den Scheiden, schlagen sie lärmend aneinander, schwenken über ihren Köpfen die Schilde. Sie umringen Ragnar und Erik und fordern den Kampf.

Der Seekönig hebt den Schildarm und gebietet Ruhe. Langsam klingt der Lärm ab.

„So ist keiner von euch bereit, seine Silberstücke herbeizutragen, damit wir das Lösegeld zusammenbringen?“ Wieder bricht der Tumult aus, werden die Schwerter aneinandergeschlagen. Die Jungmannen, zum ersten Mal in der Thingversammlung, gebärden sich am ausgelassensten. Ingolfs goldene Schildschlange glänzt in der Sonne.

Als der Lärm endlich abebbt und die Männer sich beruhigt haben, stellt Ragnar als Lagmann die entscheidende Frage. Alle blitzenden Schwerter werden in die Höhe gereckt. Es gibt keinen unter den Männern, der gegen den Kampf stimmt. „So wollen wir gleich morgen früh beginnen, die Drachenboote zur Ausfahrt zu rüsten“, bestimmt der Seekönig. „Vilgard sorgt dafür, dass seine Möwe segelfertig gemacht wird und Björn bereitet auf dem Falken alles vor. Die Jungmannen werden so auf die Ruderbänke verteilt, dass neben jedem von ihnen ein erfahrener Krieger sitzt. Ingolf wird einstweilen in meinem neuen Adler das Steuerruder führen. Björn mag auf diesen Platz zurückkehren, wenn Harald wieder in unserer Mitte weilt und mein Sohn Thorleif, der Bärentöter, wieder gesund ist. Der Wind steht günstig und das Wetter ist beständig. In zwei Tagen wollen wir die Segel setzen und auf Kriegsfahrt gehen. Tyr möge schützend seine Hand über uns halten, damit es uns vergönnt ist, Harald und seine Männer zu befreien!“

 

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