Willibald Leo

Die Hovard Isfjordings-Sage
(Hávarðar saga Ísfirðings)

2. Capitel

 

Nun ist zu erzählen, dass Olaf auf Blaumyr zu einem hoffnungsvollen Jüngling heranwuchs. Es heisst von ihm, er habe Blut so warm wie ein BärDem Bären schreiben die Isländer eine ganz besondere Unempfindlichkeitgegen die Kälte zu, und Bjarnylr (Bärenwärme) wird oft als besondere Eigenschaft einzelner Menschen (wie hier bei Olaf) erwähnt. Dieser Glaube hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten, und man schreibt den «Bjamylr» jenen Kindern zu, welche auf einer Bärenhaut geboren werden, und meint, sie würden niemals kalt. im Leibe gehabt; denn so heftig auch die Kälte sein mochte, er hatte nie andere Kleider an, als seine Beinkleider und ein Hemd, das in diese hineingesteckt war, und niemals ging er anders gekleidet vom Hofe fort.

Ein Verwandter Hovards hiess Thorhall und der war Heimamann auf Blaumyr; er war ein junger und behender Mann und verrichtete die nöthigen Arbeiten auf dem Hofe.

Einmal im Herbste gingen die Isfjordinger auf ihren gemeinsamen Hut- und Weideplatz hinauf, um ihre SchafeDie Schafe erlangten auf Island eine ganz besondere Wichtigkeit, da sie den Hauptreichthum der Isländer ausmachten. Das isländische Schaf zeichnet sich besonders durch seinen kurzen, dicken Schweif, seine steifen Ohren und wohl auch durch seine Hörner vor andern Schafen aus. Seine Wolle wird übrigens nicht geschoren, sondern nach dem Abfallen gesammelt; seine Milch wird sowohl frisch genossen, zur Butter- und Käsebereitung verwendet, als auch zu einer dicken Speise (sauðathicki) eingekocht. Diese Schafe schweifen, grösstentheils sich selbst überlassen, das ganze Jahr hindurch frei und wild auf den Bergweiden herum, nur von einem Widder (dem Forustusauðr) geführt, der seine Heerde stets in Schutz und unter sicheres Obdach bringt; er wittert drohende Gefahren und leitet sie sicher durch Nebel und Schnee; im Schneegestöber kratzt er sich den Schnee aus den Augen, um seiner Pflicht treulich nachkommen zu können. Aber man hält ihn, wenn er einmal alt, schwach und zahnlos geworden, auf den Höfen in Ehren und gibt ihm sein Gnadenbrot, und schlachtet ihn auch nicht, wiewohl das Schaffleisch auf Island einen Haupttheil der Fleischnahnmg ausmacht, oder vielmehr ausmachte. Die Gesetze fassten diesen wichtigen Theil des Volksvermögens begreiflicherweise sorgsam in's Auge und es gab über die Hut und Weide, Bezeichnung der Besitzer etc., genaue Verordnungen. zusammenzutreiben, aber sie brachten nur wenige davon heim; Thorbjörn von Laugabol vermisste nicht weniger als sechzig Stück Schafe, und als der Winter herankam, waren sie noch nicht gefunden. Einige Zeit darnach begab sich Olaf, Hovards Sohn, hinauf auf die Weideplätze und suchte ringsherum auf Felsen und Bergen nach den Schafen; da fand er denn auch eine grosse Anzahl sowohl von denen, die Thorbjörn und seinem eignen Vater gehörten, als auch noch manche andere; er trieb sie nun sämmtlich heim und brachte Jedem die seinigen. Dadurch machte sich Olaf sehr beliebt, so dass ihm Jedermann das Beste wünschte. Eines Tages trieb er Thorbjörns Schafe hinunter nach Laugabol; er kam gerade um die Zeit hin, wo man bei Tisch sass, und so fand er denn Niemanden heraussen; da klopfte er an die Thüre und Sigrid, Thorbjörns Hauswirthin, kam heraus, grüsste ihn freundlich und fragte ihn nach seinem Begehr.

„Ich habe Thorbjörns Schafe hiehergetrieben,“ sagte Olaf, „die ihm im Herbst verloren gegangen sind.“

Als Thorbjörn hörte, dass an die Thüre geklopft wurde, befahl er Vakr nachzusehen, wer es denn wäre, der gekommen sei. Da ging Vakr zur Thüre, öffnete sie ein wenig, und sah durch die Thürspalte, dass Olaf und Sigrid mit einander redeten. „Weiter brauche ich jetzt nicht hineinzugehen“, sagte Olaf, „und du kannst nun sagen, dass die Schafe wiedergekommen sind.“

Sie versprach, dass sie das thun wolle, und sagte ihm Lebewohl.

Vakr kam mit Geschrei wieder hereingelaufen, und als Thorbjörn fragte, warum er so schreie und was es denn draussen gäbe, antwortete er: „ch glaube, Hovards Sohn Olaf, der Tölpel von Blaumyr, ist gekommen; er hat dir deine im letzten Herbst verloren gegangenen Schafe wieder hiehergetrieben.„ — „Das war wohlgethan“, sagte Thorbjörn.

„Nun, ich meine doch, da steckt noch was Anderes dahinter,» erwiderte Vakr, „denn er und Sigrid sprachen den. ganzen Morgen mit einander, und ich habe recht gut bemerkt, dass es ihr gar sehr gefiel, ihre Arme um seinen Hals zu schlingen.“

Darauf sagte Thorbjörn: „Ist Olaf auch ein tüchtiger junger Mann, so ist es doch sehr verwegen von ihm, sich derlei Schamlosigkeiten herauszunehmen gegen uns.“

Dieses Jahr ging nun zu Ende und es wird erzählt, dass Olaf beständig nach Laugabol kam und mit Sigrid zusammentraf, und sie gefielen einander sehr gut; da kam denn bald das Gerücht unter den Leuten auf, dass er sie verführte.

Im nächsten Herbst, als die Leute wieder auf ihre Weideplätze hinaufgingen, fanden sie abermals nur wenig Schafe, und wiederum fehlten von denen Thorbjörns die meisten. Als die Leute soviel zusammengetrieben hatten, als sie nur konnten, begab sich Olaf allein hinauf auf die Weideplätze und suchte weit und breit auf Felsen und Haiden herum, und fand auch diesmal eine Menge Schafe, welche er in den Ort hinunter zu ihren Eigenthümern trieb. Er machte sich die Bewohner der ganzen Gegend dadurch so sehr zu Freunden, dass ihm jeder Einzelne nur Gutes wünschte, Thorbjörn allein ausgenommen, der auf ihn böse war, sowohl desshalb, weil ihn die Andern so lobten, als auch wegen des Einen, was man sich in der ganzen Gegend erzählte, dass er es mit Sigrid habe; und Vakr unterliess auch seinerseits nichts, um die Beiden bei Thorbjörn recht anzuschwärzen.

Es ging nun wieder so wie das erste Mal, dass nämlich Olaf nach Laugabol mit ebenso vielen Schafen kam wie damals, und als er hinkam, war Niemand heraussen; er ging in die Stube hinein, da sass der BauerMan darf sich unter den Bauern (isl. bonde) von damals durchaus keine Bauern, wie wir sie heutzutage kennen, vorstellen. Das waren oft mit fast fürstlichen Rechten ausgestattete, von Niemandem abhängige Freisassen, welche häufig Ländereien von meilenweitem Umfange besassen, da nach ihrem eigenen Gutdünken schalten und walten durften und kühne Wikingsfahrten zur See unternahmen. Könige gaben ihre Kinder zu angesehenen Bauern in Schutz und Pflege und liessen sie bei ihnen erziehen. Zumal auf Island, welches ja fast nur von Sprösslingen der ersten und altadeligsten Geschlechter Norwegens und Dänemarks bevölkert war, schaltete und waltete jedes einzelne Familienhaupt auf seinem Hof und Gut nahezu mit fürstlichem Glanz und Ansehen, ritt mit einem Gefolge von oft vier- bis sechshundert wohlbewaffneten Männern zum Allthing, und kam er auf seinen Seefahrten nach Norwegen herüber, so empfingen ihn Könige und Jarle wie ihres Gleichen. Thorbjörn und sein Neffe Vakr und viele Dienstleute und andere Männer, die bei Thorbjörn Schutz und Unterkommen gefunden. Olaf ging mitten in die Stube hinein, ganz bis zur QuerbankDie Querbank (thverpallr) ging quer durch die Stube, dem Haupteingang gerade gegenüber, und war hauptsächlich für die Frauen des Hauses bestimmt, wie die Langbänke für die Männer. hin, stellte seine AxtDer Gebrauch der Axt (öxi, eyxi) ist entschieden älter, als der des Schwertes, und als Streitwaffe hatte sie eine ganz besonders hohe Bedeutung erlangt. Man verzierte sie auch häufig sehr prächtig, aber der Hauptwerth derselben bestand doch in der Tüchtigkeit des Stahls. Die Nordländer trugen sie über die linke Schulter gehenkt iind gaben ihr häufig eigene Ehrennamen. Sie war im wahren Sinn des Wortes die allgemeine Volkswaffe. auf den Boden und stützte sich auf deren Schaft, aber Niemand begrüsste ihn und alle blieben stumm. Und da er sah, dass Niemand zu ihm sprach, hub er an zu singen:

„Sagt an, ihr edlen Degen,

Was schweigt ihr allerwegen,

Und gebt nicht Wort noch Zeichen,

Ihr grimmen Schlachtfelds-Eichen?

Verachtet ist bei uns der Mann,

Der nicht die Zunge krauchen kann'.

Nun harr' ich wohl schon lange hier,

Doch seinen Grass beut Keiner mir.“

Darauf nahm Olaf das Wort: „Das ist hier mein Geschäft, Bauer Thorbjörn, dass ich dir deine Schafe hiehergetrieben habe.“

„Ja, das wissen die Leute jetzt schon, Olaf„, sagte Vakr, „dass du Viehtreiber am Isfjord geworden bist, und wir wissen jetzt auch, was dein Geschäft hier ist: — du kommst um deinen Antheil von den Schafen zu fordern; — das haben solche arme Schlucker ja im Brauch, und das ist auch recht und billig, dass sie was zum Lohn dafür bekommen, und wenn es auch noch so wenig ist.“

„Nicht das ist mein Geschäft,„ antwortete Olaf, „und ein drittes Mal werde ich auch sicher nicht mehr kommen mit den Schafen.“ — Damit kehrte er sich um und ging; Vakr sprang auf und schrie und schimpfte hinter ihm drein; er aber kümmerte sich nicht darum, und ging heimwärts seiner Wege.

Nun ging das Jahr zu Ende. Im Herbste gelang es sämmtlichen Leuten, ihre Schafe heimzubringen, ausgenommen Thorbjörn, denn es fehlten ihm sechszig Stück davon, welche nirgends zu finden waren, und er und Vakr liessen da das Wort fallen, dass Olaf wohl gedächte, sie wieder zu holen, um eine gute Belohnung zu bekommen, wenn er sie nicht am Ende gar gestohlen habe.

Eines Abends sass Olaf mit seinem Vater bei Tische, und vor ihnen lag auf einer Schüssel eine Hammelskeule.

Olaf nahm sie, hob sie auf und sagte: „Das ist doch ein ausserordentlich grosses und dickes Bein.“

„Nun, ich denke doch, mein Sohn,“ sagte Hovard, &#bdquo;dass es von unsern eigenen Schafen ist, und nicht von denen des Bauern Thorbjörn, und hart ist es, eine solche Verläumdung zu erdulden.“

Olaf legte das Bein auf den Tisch nieder, erröthete, und es schien Denen, die bei ihm sassen, als drückte er es gegen den Tisch, und das Bein zersprang mit solcher Macht, dass ein Stück. davon an die Stubendecke hinaufflog und darin stecken blieb. Hovard sah das, aber er sagte nichts dazu und lächelte blos. Während dem kam gerade eine Frau in die Stube herein, und das war Thorgerd vom Hügel. Hovard empfing sie freundlich und fragte sie, was sie für Neuigkeiten bringe.

Sie sagte, dass ihr Eheherr Thormod gestorben sei; „aber wir sind doch sehr schlecht daran, denn er kommt noch jede Nacht in sein Bett. Da möchte ich dich denn bitten, Bauer, mir ein wenig beizustehen, denn meine Leute meinten zwar immer schon, dass es schlimm sei, mit Thormod zu thun zu haben, aber jetzt ist es so weit gekommen, dass Niemand mehr bei mir bleiben will.“

Da antwortete Hovard: „Ich bin nun über meine besten Jahre hinaus und nicht im Stande, Solches zu thun; aber warum gehst du nicht nach Laugabol? -- Von Häuptlingen kann man doch wohl erwarten, dass sie Einem gleich helfen, um Ruhe zu schaffen im Orte?“

„Nichts Gutes habe ich da zu erwarten,“ erwiderte sie; „ich bin schon zufrieden, wenn er mir nur nichts Böses anthut.“

„Ja, dann will ich dir rathen,“ sagte Hovard, „dass du meinen Sohn Olaf darum bittest; das ziemt sich für junge Männer, auf solche Art ihr mannhaft Wesen zu erproben; vormals würde mir das selbst Freude gemacht haben.“ — So that sie denn auch, und Olaf versprach ihr, mit ihr zu gehen, und bat sie, Über diese Nacht da zu bleiben.

Tags darauf begab er sich mit Thorgerd nach dem Hügel hinauf, und da war das Gesinde durchwegs sehr unfroh. Als sie zur Ruhe gingen am Abend, legte sich Olaf in ein Bett an jener Wand, an welcher die Thüre war; es brannte ein Licht in der Stube, im obern Gelasse war es hell, im untern hingegen dunkel. Hemd und Hose behielt er an, denn er trug ja nie andere Kleider am Leibe, und mit einem Thierfell deckte er sich zu. Als es Nacht wurde, kam Thormod richtig zur Thüre hereingegangen und wackelte dabei mit grinsendem SchädelDer Gespensterglaube ist in Island sehr verbreitet, jedoch der Charakter der Gespenster ein von dem deutschen wesentlich verschiedener. Das sogenannte «Umgehen» ist hier keine Strafe für ein Verbrechen, eine ungesühnte Schuld, sondern es setzt sich höchstens eine der betreffenden Person schon im Leben innewohnende Bosheit fort (wie hier bei Thormod), oder an andern Orten eine berechtigte Leidenschaft, das Bestreben zu seinem Rechte zu kommen od. dgl. Manchmal kann auch die blosse Art des Todes oder der Bestattung das Umgehen zur Folge haben. Der Isländer unterscheidet übrigens strenge zwischen «aptrgöngur» (Umgängem) das sind wirkliche Gespenster, und «uppvakningar» (Auferweckten) das sind durch Beschwörung oder Zauberei auferweckte Todte. Gewöhnlich erscheinen die Gespenster «i mannslíki», d. h. in ihrer menschlichen Gestalt. — Ein Nagel durch die Fussohle des im Sarge liegenden Todten geschlagen, hindert dessen Umgehen. — Ringkämpfe mit Gespenstern begegnen uns sehr häufig in den isländischen Sagen.; er war nicht besonders gastfreundlich, und als er sah, dass da ein Bett in der Stube aufgemacht war, welches früher nicht da zu sein pflegte, ging er hin und griff nach Olafs Pelzdecke. Olaf wollte sie nicht so ohne Weiteres loslassen und hielt sie fest, so dass Jeder ein Halbtheil davon erwischte. Als Thormod nun merkte, dass Der, mit dem er es da zu thun hatte, sehr kräftig war, sprang er auf die Bank neben dem Bette; Olaf sprang nun auch auf, ergriff seine Axt und wollte mit ihr zuschlagen, aber Thormod war geschwinder und packte ihn um den Leib; nun musste sich Olaf zusammennehmen, und es begann jetzt der härteste Kampf. Thormod griff tüchtig zu, so dass das Fleisch da wegging, wo er einmal angepackt, und was den Zweien da in den Weg kam, das flog in Stücken.

Im selben Augenblick ging das Licht aus, und es schien Olaf, dass das auch durchaus nichts besser mache. Thormod setzte ihm tüchtig zu, und zuletzt kamen sie vor das Haus hinaus. Auf dem Vorplatz lag ein grosses Trumm Treibholz, und es kam so, dass Thormod mit beiden Fersen dagegen stiess und rückwärts zu Boden stürzte. Jetzt setzte ihm Olaf das Knie auf den Magen und trieb so lange sein Spiel mit Thormod, bis es aus war mit ihm.

Die Andern gaben keinen Laut von sich, als Olaf wieder hereinkam; doch als er dann endlich zu reden anfing, waren sie sämmtlich rasch auf den Beinen und zündeten das Licht an; sie rieben ihn nun am ganzen Körper, denn er war übel zugerichtet worden von Thormod: aber wer nur eine Zunge hatte und reden konnte, bedankte sich jetzt bei ihm, und er sagte, dass er nun glaube, dass ihnen das Gespenst kein Leids mehr zufügen werde. Olaf blieb noch über einige Nächte da und fuhr dann wieder heim nach Blaumyr. Durch diese That machte er sich sehr berühmt ringsum am ganzen Isfjord und in allen ViertelnIsland war in vier Viertel eingetheilt, welche wieder in Thingkreise eingetheilt wurden, und von diesen befanden sich vier im nördlichen und je drei in den übrigen Vierteln, also im Ganzen 13. In jedem dieser Thingkreise wurden jährlich zwei Thingversammlungen (Kreisthinge) abgehalten; eines im Frühling, desshalb Frühjahrsthing genannt, und eines gegen Ende des Sommers, nachdem man vom Allthing heimgekommen war, und dieses, Leið oder Leiðarthing genannt, wurde zunächst zu dem Zwecke abgehalten, um die Gesetze bekannt zu geben, welche auf dem Allthing festgesetzt wurden. Rechtssachen konnten allein auf dem ersten, dem Frühjahrsthinge vorgetragen werden; es stand Jedem, frei, seine Sache entweder auf diesem oder bei dem betreffenden Oberrichterstuhl (Viertelsgericht) auf dem Allthing zu betreiben. Die Anzahl der Richter bei dem Frühjahrsthing war ebenso wie beim Viertelsgericht drei (sog. Zwölfter), indem jeder Einzelne der drei Goden seinen Zwölfter ernannte. des Landes; aber Alles das nährte und schürte nur die Feindschaft, die Thorbjörn gegen ihn hegte.

 

Quelle:
Willibald Leo: Die Hovard Isfjordings-Sage - Hávarðar saga Ísfirðings (1878).

 

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