Brennu-Njáls Saga - Die Njalssaga
6. Kapitel
Von Gunnar und Thorgejr Otkelsohn

Der Pferdekampf.

Pferdekampf am Hestatingshol

Hengstkampf am Hestatingshol.
Illustration von Andreas Schroeter Schelven Bloch, 1898.

Oberhalb des Flußthales gen Westen nach der Rangau zu liegt eine in drei Zacken auslaufende Hochebene, welche Trehörning genannt wird. Das Land in ihrer Umgebung gehörte einem Bauern, der Starkad Börksohn hieß. Seine Schwester Stenvör war mit einem Bauer namens Egil Kolsohn verheiratet, welcher in der Nähe auf dem Hofe Sandgil wohnte. Jeder dieser Männer hatte drei Söhne; die drei Starkadsöhne und die drei Egilsöhne hielten stets zusammen und waren alle übermüthige und streitsüchtige Männer, die sich nicht vor Gewaltthat und Aneignung fremden Gutes scheuten. Einst saßen sie alle sechs zusammen mit mehreren andern Männern auf dem Hofe unterhalb des Trehörning und sprachen über die Bauern im Flußthale, und es kam dabei zur Sprache, ob wohl einer derselben einen Pferdekampf mit ihnen wagen würde. Starkad besaß nämlich ein treffliches, rothes Pferd, gegen das, wie sie meinten, kein andres bestehen könne. Die fremden Männer wollten ihnen nach dem Munde reden und meinten, es sei niemand, der ein so gutes Pferd habe oder einen Kampf mit ihnen wage. Da sagte Starkad's Tochter Hildegunne, daß Gunnar Hamundsohn mit seinem braunen Pferde schon einen Pferdekampf mit ihnen oder jedem andern wagen würde. Sie zürnten, daß sie Gunnar auf ihre Kosten rühmte und erwiderten, wenn auch Gissur Hvide und Gejr Gode ruhmlos vor Gunnar hätten weichen müssen, so sei doch noch nicht bewiesen, daß es ihnen in gleicher Weise ergehen würde

„Euch wird es am allerärgsten gehen,“ versetzte Hildegunne. Auch Starkad sagte, Gunnar sei ein Mann, mit dem sie sich am wenigsten einlassen sollten, denn es würde ihnen schwer fallen, seinem Glück die Spitze zu bieten. Als sie ihn aber baten, daß es ihnen gestattet sein möge, Gunnar einen Pferdekampf anzutragen, erlaubte er es ihnen dennoch

„Doch dürft ihr ihn nicht reizen oder auf irgend eine Weise hintergehen,“ setzte er hinzu. Das versprachen sie und ritten nun bald darauf nach Hlidarende und boten Gunnar den Pferdekampf an. Gunnar wollte nicht gleich darauf eingehen, gab aber schließlich nach

„Indessen will ich Euch bitten, dafür Sorge zu tragen,“ sagte er, „daß wir Freude daran haben können und nicht Unheil, denn verfahret Ihr gegen mich wie gegen andere, dann vergelte ich gleiches mit gleichem.“ Als die Starkadsöhne heim kamen, trugen sie die Nase hoch, weil Gunnar so ungern auf ihren Vorschlag eingegangen sei

„Er suchte Ausflüchte,“ sagten sie, „und es war leicht zu erkennen, daß er fürchtete, er werde gegen uns den kürzeren ziehen.“

„Oft wird man finden,“ entgegnete Hildegunne, „daß Gunnar sich nur schwer zu dem bewegen läßt, was zu Zwist und Streit führt, aber ein harter Widersacher ist er, wenn er gedrängt wird.“ Gunnar aber ritt zu Nial und fragte ihn, wozu der Kampf nach seiner Meinung führen werde

„Du wirst das längste Loos ziehen,“ antwortete Nial, „aber manchem Manne wird es den Tod bringen.“

„Ist auch mir der Tod beschieden?“ fragte Gunnar

„Nicht das,“ versetzte Nial, „aber wachsen wird die Zahl Deiner Feinde und endlich wird auch Dich das Geschick ereilen.“ Als der Tag erschien, auf den der Pferdekampf festgesetzt war, versammelte sich eine große Menge auf dem bestimmten Platze. Dort waren Gunnar, sein Bruder Kulskjäg und ein jüngerer Bruder, den er hatte, namens Hjort, außerdem Nial und alle seine Söhne, sowie alle Sigfussöhne, und endlich Starkad und Egil mit ihren Söhnen. Skarphedin erbot sich, Gunnar's Pferd während des Kampfes vorzutreiben

„Dann sind heißblütige Männer auf beiden Seiten,“ sagte er, „und es ist am besten gleiches gegen gleiches zu stellen.“

„Nein,“ antwortete Gunnar, „sonst wird es nicht lange dauern, bis der Zwist da ist; so schnell soll es doch nicht gehen, wenn auch alles auf dasselbe Ende hinausführt.“ So blieb Skarphedin nur die Obliegenheit, das Pferd vorzuführen, Gunnar aber trat selbst vor, um es zu reizen. Er trug einen rothen Rock und hatte sich mit einem breiten Gürtel gegürtet, in der Hand aber führte er den langen Stab, der dazu diente, die Pferde vorwärts zu treiben. Die Pferde stürmten auf einander ein und bissen sich lange, so daß es des Antriebs nicht bedurfte und das Schauspiel lustig war. Da machten Thorgejr Starkadsohn und Kol Egilsohn mit einander ab, wenn die Pferde das nächste Mal auf einander lossprengten, wollten sie ihr Pferd so leiten, daß Gunnar dabei zu Fall komme. In demselben Augenblick rannten die Pferde wieder aufeinander zu. Thorgejr und Kol liefen daher ihrem Pferde zur Seite, zugleich aber trieb auch Gunnar sein Pferd vorwärts. Die Thiere prallten an einander und zwar so gewaltsam, daß Thorgejr's und Kol's Pferd sich überschlug, sie selbst umriß und auf sie fiel. Sie sprangen sogleich empor und drangen auf Gunnar ein, dieser aber erfaßte Kol und schleuderte ihn zur Erde, so daß er besinnungslos dalag. Thorgejr schlug nach Gunnar's Pferd und schlug ihm ein Auge aus, Gunnar aber versetzte ihm einen Streich mit dem Stabe, so daß es ihm erging wie Kol. Darauf hieß er Kulskjäg das Pferd tödten, denn verstümmelt solle es nicht leben, und so hieb Kulskjäg ihm den Kopf herunter. Inzwischen war Thorgejr wieder auf die Beine gekommen, hatte seine Waffen ergriffen und wollte sich auf Gunnar stürzen. Daran wurde er freilich gehindert, aber es erhob sich ein großes Gedränge

„Ich bin dieses Getümmels müde,“ sagte Skarphedin, „mit Waffen sollten Männer sich schlagen.“ Gunnar aber stand ganz ruhig da, so daß ein einziger Mann ihn halten konnte, und sagte kein böses Wort. Nial suchte eine Versöhnung zu Stande zu bringen

„Weder will ich Frieden geben, noch nehmen,“ rief Thorgejr; „Gunnar's Blut will ich sehen ob des Schlages, den er mir versetzte.“

„Bis jetzt stand Gunnar zu fest, als daß er durch ein Wort fallen sollte,“ erwiderte Kulskjäg, „und so wird es auch künftig sein.“ Schließlich ritt jeder nach Hause und der Winter verging, ohne daß ein Ueberfall auf Gunnar gemacht wurde.

 

Der Kampf bei Knafahole.

Helge Nialsohn's Schwiegervater Asgrim Ellidagrimsohn auf Tunge war unter den Bauern gewesen, die auf Otkel's Seite standen in seinem Rechtsstreit mit Gunnar. Im Sommer nach dem Pferdekampf, von dem eben erzählt ist, hatte er eine Tingsache mit einem Bauer namens Ulf Uggesohn. Asgrim war sonst gesetzeskundig, aber diesmal machte er einen Fehler in der Führung der Sache, so daß Ulf einen Einwand machen konnte, wodurch er die Sache gewann. Da forderte Gunnar Ulf zum Holmgang, falls er sich des erlangten Vortheils bedienen wolle und so endete die Sache damit, daß Ulf an Asgrim das Geld auszahlte, welches dieser forderte. Dafür gelobte Asgrim, er wolle hinfort in allen Rechtssachen Gunnar beistehen und lud ihn während desselben Sommers zu sich ein. Im Herbst wollte Gunnar der Einladung folgen

„Hüte Dich wohl,“ sagte Nial zu ihm, „ziehe nicht ohne Waffen oder Gefolge aus und lasse niemand zuvor wissen, wie lange Du fortbleiben willst.“ Zugleich bot er ihm seine Söhne als Begleiter an. Gunnar wollte nicht leiden, daß die Nialsöhne seinetwegen in Mißhelligkeiten gerathen sollten und ritt daher, nur von seinen Brüdern Kulskjäg und Hjort gefolgt, westwärts nach Tunge. Als er zurückkehren wollte, erbot sich Asgrim, mit ihm zu reiten, aber auch dieses schlug Gunnar aus und zog wieder ab mit seinen Brüdern. Er kam über die Hvidau und Thjorsau; als er aber darnach eine Strecke zurückgelegt hatte, wurde er schläfrig. Sie lagerten sich und Gunnar legte sich schlafen. Er geberdete sich sonderbar im Schlafe, und Hjort wollte ihn wecken

„Nein,“ sagte Kulskjäg, „laß ihn seinen Traum genießen.“ Er schlief nun lange, wurde sehr heiß und warf seinen Mantel von sich. Als er erwachte, fragte ihn Kulskjäg, was er geträumt habe

„Ich träumte so,“ sprach Gunnar, „daß ich ein größeres Gefolge mit mir genommen hätte, wenn dieser Traum vor meinem Abschied von Tunge gekommen wäre.“ Er hatte geträumt, es käme ihnen ein Rudel Wölfe bei Knafahole, so hießen einige Höhen, an denen ihr Weg vorüber führte, entgegen; er selbst und Kulskjäg erlegten viele der Wölfe, Hjort aber wurde zerrissen und einer der Wölfe hatte Hjort's Herz im Rachen gehabt

„Drum ist es jetzt mein Rath, Bruder Hjort,“ sagte Gunnar, „daß Du nach Tunge zurückreitest.“

„Mit nichten,“ erwiderte Hjort, „Dir will ich folgen, wenn ich gleich meinen gewissen Tod vor Augen sehe.“ Sie ritten nun weiter über die Westrangau; als sie sich aber Knafahole näherten, erblickten sie dort eine große Schaar von bewaffneten Männern. Es waren Starkad von Trehörning und seine drei Söhne, Egil von Sandgil und seine drei Söhne und außer ihnen noch zweiundzwanzig andere Männer. Starkad hatte nämlich von Gunnar's Fahrt erfahren und Egil davon benachrichtigt; sie hatten aber nicht weniger als dreißig Mann stark gegen Gunnar und seine beiden Brüder zu ziehen gewagt. Als Gunnar sie sah, sprengte er zur Rangau, denn es befand sich dort eine Landzunge, die sich zur Vertheidigung eignete. Starkad aber ermunterte seine Mannen und sie gingen alle zugleich auf der Landzunge gegen Gunnar vor. Voran ging der Mann, den Starkad verwendet hatte, um Gunnar's Weg zu erspähen; Sigurd Svinehoved (Schweinskopf) hieß er. Gunnar entsandte einen Pfeil auf ihn. Sigurd sah ihn kommen und erhob den Schild, um sich zu decken, aber der Pfeil drang durch den Schild, ihm ins Auge und kam am Nacken wieder zum Vorschein. Das war der erste Todte. Ein zweiter Pfeil streckte einen anderen Mann zur Erde und einer, der hinter ihm her lief, stürzte über ihn und erhob sich nicht wieder, denn ein Stein, von Kulskjäg geschleudert, zerbrach ihm den Schädel

„Es taugt nicht, ihn den Bogen gebrauchen zu lassen,“ rief Starkad und so stürmten denn alle näher auf ihn ein. Gunnar mußte den Bogen von sich werfen und das Schwert und die Hellebarde gebrauchen, jedes in einer Hand

„Ich versprach Hildegunne, Dein Haupt ihr zu bringen,“ sprach Thorgejr

„Darauf zählt sie wohl nicht sicher,“ antwortete Gunnar, „doch gedenkst Du Dein Versprechen zu halten, so magst Du wenigstens näher kommen.“ Da drangen Thorgejr und seine Brüder Thorkel und Börk auf ihn ein, Gunnar hieb jedoch mit der Hellebarde Börk das Schwert aus der Hand, mit dem Schwert aber Thorkel den Kopf ab. Thorgejr selbst kam nicht nahe genug heran. Inzwischen lief Kol Egilsohn gegen Kulskjäg an mit dem Rufe: „Mit dem glaube ich mich messen zu können.“

„Versuch's!“ sprach Kulskjäg und schlug ihn mit seiner Sax über den Schenkel, so daß das Bein abflog. Kol stand einen Augenblick auf dem anderen Fuß und starrte auf den Stumpf

„Du brauchst nicht erst nachzusehen,“ sagte Kulskjäg, „das Bein ist ab!“ Kol aber sank todt nieder. Egil wollte seinen Sohn rächen und sprang auf Gunnar zu, jedoch dieser stieß ihm die Hellebarde in den Leib, hob ihn hoch empor und schleuderte ihn in die Rangau. Da ermahnte Starkad den Ostmann Thore, der in Egil's Hause sich aufhielt, er solle seinen Herrn rächen und Thore drang auf Hjort ein. Dieser hatte zwei Männer niedergestreckt, nun aber hieb Thore ihm in die Brust, so daß er sogleich starb. Gunnar sah es und versetzte Thore einen Streich in die Weichen, der ihn in zwei Hälften theilte und im nächsten Augenblick durchstieß er Börk Starkadsohn mit der Hellebarde, so daß diese in den Erdboden drang. Kulskjäg schlug noch Hauk Egilsohn das Haupt von den Schultern und seinem Bruder Ottar den Arm im Ellenbogengelenk ab. Da schrie Starkad: „Laßt uns fliehen, denn nicht gegen Menschenmacht kämpfen wir hier.“

„Es würde Euch doch verdrießen, wenn es heißen sollte, man könne euch nicht ansehen, daß Ihr in der Schlacht gewesen seid,“ versetzte Gunnar, lief auf Starkad und dessen Sohn Thorgejr zu und verwundete sie. Damit schieden sie von einander. Vierzehn Mann waren gefallen, Hjort war der fünfzehnte, aber fast alle, die da flohen, waren verwundet. Gunnar ließ Hjort auf seinem Schilde heimführen und warf einen Grabhügel über seiner Leiche auf. Viele betrauerten seinen Tod, denn er war vielgeliebt. Starkad kam auch nach Hause und Hildegunne heilte seine und Thorgejr's Wunden, denn heilkundig war sie

„Viel würdet Ihr darum geben, wenn Ihr niemals Feindschaft gegen Gunnar gezeigt hättet,“ sprach sie

„Leider thaten wir es,“ erwiderte Starkad.

 

Der Vergleich.

Es war zu erwarten, daß es eine schwierige Sache für Gunnar werden würde, falls alle die Männer Klage gegen ihn erhoben, deren Anverwandte er und seine Brüder bei Knafahole erschlagen hatten. Deshalb ritt er auch bald nach Bergthorshvol und suchte Rath bei Nial. Dieser sagte: „Wohl hat Dich die harte Noth gezwungen, das zu thun, dennoch aber kann die Sache schwierig genug werden und Du mußt mir Zeit lassen, sie zu bedenken.“ Damit ging er abseits und bedachte den Rathschlag. Als er zurückkam, sagte er Gunnar, wie er die Sache anfassen solle; besonders zeigte er ihm, wie er Gegenklage erheben könne gegen die verschiedenen Verkläger, denn wenn dann das Urtheil gefällt wurde, konnten nach dem isländischen Gesetz die beiderseitigen Bußen einander aufwiegen. Nach dieser Unterredung ritt Gunnar heim und nach einigen Nächten begann er das ins Werk zu setzen, was Nial ihm gerathen hatte. Geleitet von den Nialsöhnen, ritt er nach dem Orte des Kampfes, grub dort die Leichen auf, berief seine Begleiter zu Zeugen ihrer Wunden und erklärte alle die Gefallenen für unheilig und rechtlos, so daß keine Klage um ihretwillen anhängig gemacht und keine Buße für sie gefordert werden könnte, da sie mit der Absicht herbeigekommen seien, ihm und seinen Brüdern Wunden und schnellen Tod zu bereiten. Inzwischen ruhten seine Widersacher auch nicht. Kläger um Egil's und seiner Söhne willen war sein Bruder Önund vom Teufelswald, und Egil's Witwe Stenvör wollte auch den Ostmann Thorgrim veranlassen, seine Hülfe zuzusagen. Er war nämlich Gast auf Sandgil und mit jenem Thore von Norwegen gekommen, der, nachdem er Hjort erschlagen hatte, von Gunnar niedergestreckt worden war. Als aber Thore mit Egil auszog, um Gunnar zu überfallen, hatte er selbst vorausgesagt, daß es sein Tod sein werde und zugleich Thorgrim gerathen, gleich nach seinem Tode nach Norwegen zurückzufahren, da auch er getödtet werden würde, wenn er auf Island bleibe und sich auf einen Kampf mit Gunnar einlasse. Darum wollte auch Thorgrim anfangs nicht auf Stenvör's Bitten hören, allein sie überwand seinen Widerstand, indem sie ihm ihre Tochter zur Ehe und eine große Mitgift verhieß. Thorgejr Starkadsohn gewann auch Gunnar's Feind und Neider Mörd Valgardsohn für sich durch das Versprechen einer großen Geldsumme, und auf Thorgejr's Rath warb Mörd um Gissur Hvide's Tochter Thorkatle und erhielt sie zum Weibe, so daß Gunnar's Feinde nun auch von Gissur Hvide und Gejr Gode Hülfe erwarten konnten. Zu Gunnar standen aber alle Nialsöhne und alle Sigfussöhne und sie gingen um ihn geschaart so kühn und stolz einher, daß jeder, der ihnen in den Weg kam, sich in acht nehmen mußte, daß sie ihn nicht umstießen. Höskuld Dalekolsohn war gestorben, aber Gunnar hatte zu seinen Söhnen gesandt, sie möchten zum Ting kommen und viele Männer mit sich führen. Unter ihnen war Olaf Paa auf Hjardaholt am Hvamsfjord, der ein gar mächtiger Häuptling war. Er war zum Ting gekommen mit seinen Brüdern und vielen Mannen, so daß Gunnar's Schaar die seiner Feinde an Größe und Trefflichkeit übertraf. Nach Nial's Rath machte Gunnar nun die Sachen, die er gegen Thorgejr und Önund vom Teufelswalde auf sich genommen hatte, anhängig und als seine eigne Sache vor das Gericht gebracht wurde, wies Nial Mörd gegenüber nach, wie Gunnar die Gefallenen für rechtlos erklärt und in jeglicher Weise so gehandelt habe, daß das Gesetz auf seiner Seite stand. Da aber trat Hjalte Skjeggesohn vor und sprach: „Ich habe nicht theilgenommen an Eurem Rechtshandel, jedoch möchte ich gern wissen, wieviel Du, Gunnar, um meiner Bitte und meiner Freundschaft willen zu thun bereit bist.“

„Was erbittest Du Dir?“ fragte Gunnar

„Ich bitte,“ versetzte Hjalte, „daß Ihr alle diese Sachen dem Urtheil Gleichstehender vorlegen und sie braven Männern zur Entscheidung überlassen wollt.“

„Ja,“ sagte Gunnar, „darauf will ich eingehen, falls Du mir versprichst, niemals mir gegenüber zu stehen, mit wem ich auch immer verfeindet werde.“ Das versprach Hjalte und beredete sich auch mit Gunnar's Widersachern, und es kam darauf hinaus, daß beide Theile sich über den Vergleich einigten und sich gegenseitig Sicherheit zusagten. Außer Hjalte selbst wurden nun Asgrim Ellidagrimsohn und Nial zu Richtern erwählt. Für die Wunden, die Gunnar Starkad und dessen Sohn Thorgejr geschlagen hatte, sollte er keine Buße zahlen und auch nicht für Egil's Tödtung, denn diese Thaten wogen die Klagen auf, die Gunnar anhängig gemacht hatte. Des Ostmanns Thore und Kol Egilsohn's Tod sollte Hjort's Tod aufwiegen. Für die übrigen erschlagenen Männer aber sollte Gunnar Buße zahlen, freilich nur die halbe Mannbuße, weil er der überfallene Theil war. Nial hatte sowohl bei Starkad als auch auf Sandgil eine Summe zu fordern und diese überließ er an Gunnar, um die Bußen zu erlegen, und was noch an dem Gelde fehlte, wurde sogleich herbeigeschafft, denn viele Freunde hatte Gunnar auf dem Ting. Darauf vertheilte er an die Häuptlinge, die ihm Beistand geleistet hatten, gute Gaben, so daß er mit vieler Ehre aus dem Rechtsstreit hervorging und alle darüber einig waren, daß niemand ihm gleichkomme im Südlande. Er ritt vom Ting heimwärts und wohnte in Frieden auf seinem Hofe, seine Gegner aber beneideten ihn gewaltig ob seiner Ehre und seines Ansehens.

 

Thorgejr Otkelsohn.

Thorgejr Starkadsohn ritt eines Tages zu Mörd Valgardsohn. Er ließ sich darüber aus, wie unzufrieden er mit dem Ausgang seiner Sache gegen Gunnar sei

„Deine Hülfe habe ich mir erkauft,“ sprach er, „und es ist mein Wunsch, daß Du einen guten Rath ausfindig machen mögest, und zwar einen Rath, der uns zum Ziele führt; gelingt es Dir, so wirst Du entsprechenden Lohn empfangen.“

„Ihr stellt es stets so dar, als wenn ich ein großer Freund des Geldes sei,“ versetzte Mörd, „indessen vermagst Du gar wohl Deine Absicht durchzuführen, ohne selbst den Vergleich zu verletzen und Friedensbrecher zu werden. Kulskjäg gedenkt auf ein Stück Land bei Moejdarhvol Anspruch zu erheben, welches Dein Vater als Buße für seinen einen Sohn empfing, der erschlagen ward, und Gunnar selbst zieht es vor, das Land zu behalten und statt dessen Geld zu zahlen; auf diese Weise wird er es sein, der den Vergleich bricht. Er hat auch Thorgejr Otkelsohn auf Kirkeböj ein Stück Ackerland entzogen, welches Thorgejr als Buße für seinen Vater empfing. Deshalb wirst Du Thorgejr leicht dafür gewinnen, im Verein mit Dir gegen Gunnar vorzugehen. Zufällig weiß ich, daß Nial Gunnar gewarnt hat, zwei Angehörige desselben Geschlechts zu tödten. Deshalb mußt Du Thorgejr reizen, so daß er rücksichtslos vorgeht, wenn es mit Gunnar zum Kampfe kommt, Du selbst magst Dich aber von ihm fern halten. Gelingt es nicht das erste Mal, dann mögt Ihr es das zweite Mal versuchen und so fort; schließlich wird Gunnar den Thorgejr doch tödten. Darnach müßt Ihr auf einen Vergleich eingehen, denn ich weiß, daß Nial dem Gunnar vorausgesagt hat, es werde sein Leben kosten, falls er einen Vergleich bricht, den er schließt, nachdem er einen zweiten Angehörigen desselben Geschlechts getödtet hat. Ist etwas Wahres daran, dann wird er den Vergleich schon brechen und das wollen wir jetzt abwarten.“ Thorgejr antwortete, er wolle Mörd's Rath folgen. Otkel's Sohn Thorgejr, von dem Mörd sprach, war ein großer und starker Mann geworden, war treu und ehrlich, wohlgelitten bei den besten Männern und geliebt von seinen Verwandten, nur war er etwas leichtgläubig und vertrauensselig. Thorgejr Starkadsohn ritt nun bald nach Kirkeböj; er redete mit Thorgejr Otkelsohn unter vier Augen und flüsterte lange mit ihm und zuletzt schenkte er ihm einen goldbeschlagenen Speer und kehrte nach Hause zurück. Es entspann sich aber zwischen ihnen ein enges Freundschaftsverhältniß. Auf dem Gauting im Herbst stellte Kulskjäg, wie Mörd erwartet hatte, die Forderung auf das Land bei Moejdarhvol, und Gunnar bot Starkad Geld oder ein andres Stück Land als Entschädigung nach gesetzlicher Schätzung. Thorgejr achtete indessen nicht darauf, sondern berief Zeugen dafür, daß Gunnar den Vergleich breche. Der Winter kam heran und im Laufe desselben kamen die beiden Namensvettern häufig zusammen und es herrschte große Vertraulichkeit zwischen ihnen. Kulskjäg erzählte Gunnar davon und sagte: „Die beiden wollen uns keinen Frieden lassen.“

„Ist der Tod mir beschieden, dann wird er mich finden, wo ich auch bin,“ antwortete Gunnar. Als im nächsten Sommer die Heuernte vor der Thür war, sandte Gunnar Kulskjäg und alle seine Knechte von Hlidarende fort nach den Küsteninseln, um dort die Heuernte zu vollenden, so daß er allein mit den Weibern zurückblieb. Die Kunde davon kam zu Thorgejr Starkadsohn's Ohren und er forderte nun den anderen Thorgejr auf, die Gelegenheit zu benutzen und Gunnar in seinem Hause zu überfallen. Thorgejr Otkelsohn war nicht dazu geneigt; „Gunnar hat stets den Sieg auf seiner Seite,“ sagte er, „auch will ich nicht der Friedensbrecher sein.“

„Er war es ja, der den Vergleich gegen Dich und mich brach!“ entgegnete Thorgejr Starkadsohn und so wurde denn das Ende vom Liede, daß sie sich in einer Nacht, begleitet von einer Schaar von vierundzwanzig Mann, nach Hlidarende auf den Weg machten. Unterwegs wurden sie aber in einem Walde so schlaftrunken, daß sie von den Pferden steigen mußten und sich samt allen ihren Begleitern schlafen legten. Ein Schafhirte von Thorolfsfjeld sah sie dort liegen und brachte sogleich Nial, der sich gerade auf Thorolfsfjeld aufhielt, diese Zeitung. Nial entsandte eilig einen Boten an Gunnar, um es ihm zu melden, und hieß ihn Mannschaft sammeln. Er selbst aber ritt nach dem Gehölz, weckte die Namensvettern und sprach: „Unvorsichtig habt Ihr Euch hier niedergelegt; Gunnar ist nicht ein Mann, den man ungestraft reizt; schon sammelt er Mannschaft und wird über Euch kommen wie ein Wetter.“ Da ergriff die beiden Namensvettern große Furcht, sie faßten nach ihren Waffen, liefen zu ihren Pferden und jagten geraden Weges nach Trehörning zurück. Nial ritt jedoch zu Gunnar, bat ihn, die gesammelte Mannschaft bei sich zu behalten und versprach, beide Namensvettern zum Eingehen auf einen Vergleich zu nöthigen

„Alle die,“ sagte er, „welche an diesem Ueberfall theilgenommen haben, werden dafür an Buße soviel entrichten müssen, als für die beiden Namensvettern bezahlt werden wird, falls Du genöthigt sein solltest, sie zu tödten; ich aber werde das Geld in Verwahrung nehmen, so daß Du es empfangen kannst, wenn Du dessen bedarfst.“ Nial hielt Wort; er jagte Gunnar's Gegnern solchen Schrecken ein, daß sie ihn baten, einen Vergleich zu vermitteln und selbst sich an dem Schiedsspruch zu betheiligen. Auf dem nächsten Alting stellte er die ganze Angelegenheit dar und fragte die besten Männer, die zugegen waren, ob sie glaubten, daß Gunnar gegen die Namensvettern im Recht sei. Das bejahten alle und Nial fragte weiter, ob Gunnar von allen Betheiligten Buße zu fordern berechtigt sei oder ob die Anführer die ganze Verantwortung hätten. Sie antworteten, es hätten alle große Schuld auf sich geladen, die größte Schuld aber trügen die Anführer. Mörd sprach zu Gunsten der Namensvettern und führte an, Gunnar sei nicht schuldlos, da er den Vergleich gebrochen habe

„Keineswegs,“ erwiderte Nial, „nur mit Recht wird man unser Land bauen, mit Unrecht aber es wüste legen!“ und wies nach, daß Gunnar für Moejdarhvol andres Land oder Geldentschädigung geboten habe, so daß er nur nach dem Recht gehandelt habe. Da merkten die Namensvettern, wie sie von Mörd schwer betrogen seien und gelobten, ihm für den Schaden zu lohnen, den er ihnen verursachte. Nial aber rief zwölf Männer auf, um das Urtheil zu sprechen. Jeder, welcher auf dem Wege zum Ueberfalle dabei gewesen war, mußte drei, die Anführer aber sechs Mark Silber erlegen. Beide Theile sagten sich Frieden und Sicherheit zu und Nial nahm das Geld an sich, um es für Gunnar aufzuheben.

 

Thorgejr Otkelsohn's Tod.

Vom Alting ritt Gunnar ins Westland, denn sein Schwager Olaf Paa hatte ihn zu sich eingeladen. Olaf nahm ihn wohl auf und er blieb dort einen halben Monat lang, besuchte die Gegend weit und breit und wurde überall mit großer Freude empfangen. Beim Abschied sprach Olaf: „Drei gute Dinge will ich Dir schenken, zuerst einen Goldring und einen Mantel, die dem Irenkönig Myrkjartan gehört haben, sodann auch einen Hund, den ich gleichfalls auf Irland bekommen habe; er ist ein ebenso guter Begleiter wie ein rüstiger Mann und hat dazu Menschenverstand, denn er kann jedem ansehen, ob er Dir wohl oder übel will und wird jeden anbellen, von dem er weiß, daß er Dein Feind ist, niemals aber wird er Deine Freunde anbellen. Sein Leben wird er einsetzen, um Dir treu zu sein. Sein Name ist Sam.“ Darauf wandte er sich zu dem Hunde und sagte: „Von nun an sollst Du Gunnar folgen und ihm alle Treue erweisen!“ und der Hund lief sogleich zu Gunnar und streckte sich nieder zu seinen Füßen. Olaf bat außerdem Gunnar sich in acht zu nehmen, denn er habe viele Feinde, und Gunnar dankte ihm für die Gaben und den Rath und kehrte heim. Nicht lange darnach aber kamen die beiden Namensvettern zu Mörd und machten ihm Vorwürfe ob ihres Verlustes

„Einen neuen Anschlag sollst Du ersinnen,“ sagten sie, „der ihn zu Fall bringt.“

„Das will ich,“ versetzte Mörd

„Du, Thorgejr Otkelsohn, magst Dich mit Gunnar's Verwandten Ormhilde befreunden, dann wirst Du Gunnar noch mehr erbittern und späterhin mögt ihr ihn überfallen, doch dürft ihr ihn nicht auf Hlidarende heimsuchen, denn das frommt nicht, so lange der Hund am Leben ist.“ Der Sommer verging; Thorgejr Otkelsohn aber befolgte Mörd's Rath, Ormhilde ließ sich von ihm bethören, und sie hatten den ganzen Winter hindurch heimliche Zusammenkünfte. Gunnar zürnte deshalb Thorgejr noch mehr, aber die Zeit verfloß bis zum folgenden Sommer, ohne daß etwas geschah. Einst brachte Mörd in Erfahrung, daß Gunnar nach den Inseln hinabgeritten war, um die Arbeit seiner Knechte zu beaufsichtigen. Er sandte die Nachricht davon nach Trehörning und Thorgejr ritt mit elf Mann aus nach Kirkeböj. Dort fanden sie zwölf Mann bei dem anderen Thorgejr und nun legten sich die fünfundzwanzig in einen Hinterhalt an der Rangau an einer Stelle, wo Gunnar auf dem Rückwege vorbeikommen mußte. Bald erschien auch Gunnar, von Kulskjäg geleitet; Gunnar führte seinen Bogen mit Pfeilen und die Hellebarde mit sich und Kulskjäg seine kurze Sax und seine volle Waffenrüstung. Als sie ihre Auflaurer erblickten, sprengten sie an ihnen vorbei auf die Furt der Au zu und machten sich fertig zum Kampf. Nun stürmten die anderen auf sie ein, Gunnar aber brauchte sogleich seinen Bogen und verwundete viele und tödtete einige. Thorgejr Otkelsohn feuerte seine Leute an, Gunnar auf den Leib zu rücken, jedoch dieser erhob seine Hellebarde und erschlug einen Mann, während Kulskjäg einem anderen beide Beine abhieb. Darnach wurde der Streit heiß. Gunnar hieb mit der einen Hand und stach mit der anderen, und Kulskjäg schlug wacker um sich und verwundete viele

„Dir sieht man nicht an, daß Du einen Vater zu rächen hast,“ rief Thorgejr Starkadsohn seinem Namensvetter zu

„Wahr ist es,“ antwortete dieser, „daß ich nur säumig vorging, aber auch Du bist meinen Fußstapfen nur schlecht gefolgt. Doch sollst Du mich nicht mehr hören lassen, daß ich feige sei!“ und damit sprang er vorwärts in schwerem Zorn und stieß seinen Speer durch Gunnar's Schild und durch seine Hand. Doch Gunnar drehte den Schild so gewaltsam, daß Thorgejr's Speer unter der Spitze abbrach. Da sah er einen anderen Mann in seiner Nähe und versetzte ihm den Todesstreich, im nächsten Augenblick aber erschaute er Thorgejr dicht vor sich mit erhobenem Schwert. Schnell faßte er die Hellebarde mit beiden Händen und jagte sie Thorgejr durch den Leib und er schwang ihn hoch empor und schleuderte ihn in die Rangau

„Jetzt laßt uns fliehen,“ rief sogleich Thorgejr Starkadsohn, „der Sieg ist verloren!“ und sein ganzer Haufe, soweit er noch am Leben war, begann zu laufen

„Laßt uns ihnen nachsetzen,“ sprach Kulskjäg, „nimm den Bogen und die Pfeile, dann kannst Du auch Thorgejr Starkadsohn treffen.“

„Unser Geldbeutel wird schon leer werden, ehe wir für alle diejenigen gebüßt haben, die hier erschlagen liegen,“ antwortete Gunnar

„Geld wird Dir niemals fehlen,“ sagte Kulskjäg, „aber Thorgejr wird nicht ablassen, ehe er Dich todt sieht.“

„Es mögen noch mehr von seinesgleichen an meinem Wege stehen, ich fürchte sie nicht,“ erwiderte Gunnar, und darauf ritten sie weiter. Halgjerde freute sich ob der Nachricht, die sie brachten und pries laut ihrer Hände Werk

„Das Werk mag gut sein,“ versetzte Ranvejg, „es ahnt mir aber, daß das, was folgt, nicht gut sein wird."

 

Der 2. Vergleich.

Viele trauerten über Thorgejr Otkelsohn's Tod, und Gunnar's Feinde trafen solche Vorkehrungen, daß die Sache gewonnen werden mußte auf dem nächsten Alting. Gissur Hvide war es, der die Angelegenheit in die Hand nahm und auf dem Ting besprach er und that alles, was zu thun war, so daß die Anwesenden sagten, er habe gut und recht geredet und gehandelt. Gunnar verhielt sich die ganze Zeit ruhig, bis die Richter die Sache untersuchen sollten. Da trat Nial auf und hieß die Richter ansagen, ob die beiden Thorgejre nicht zusammengekommen seien mit der Absicht, Gunnar zu überfallen. Alle Richter bejahten dies. Darauf erklärte Nial, Gunnar könne gesetzlichen Einspruch erheben gegen die Klage und ihre Abweisung durchsetzen und solchen Einspruch wolle er erheben, wenn die Gegner ihre Forderung auf richterliches Urtheil nicht fallen ließen und Vergleich anböten. Da vereinigten sich viele Häuptlinge, um den Vergleich zu erbitten, und die Sache wurde nun einem Schiedsgericht von zwölf Männern anheimgestellt. Diese trafen die Entscheidung, daß die Erschlagenen mit Geld gebüßt werden sollten; daneben sollten Gunnar und Kulskjäg außer Landes gehen und drei Winter hindurch fortbleiben. Würde Gunnar innerhalb dieser Zeit im Lande betroffen, dann sollte jeder Verwandte der Erschlagenen das Recht haben, ihn zu tödten. Gunnar war schlecht zufrieden mit dem Vergleich, doch ließ er es nicht merken. Nial gab ihm das Geld, das er ihm aufgehoben hatte; er hatte es Frucht tragen lassen, und es machte nun gerade die Summe aus, die Gunnar erlegen sollte. Er bezahlte also die Bußen und alle kehrten heim. Gunnar und Nial ritten mit einander und dieser sprach: „Halte jetzt diesen Vergleich, mein Freund; Du hast zwei Männer aus demselben Geschlecht erschlagen; erinnere Dich, wenn Du diesen Vergleich brichst, wird es Dein Tod sein. Fährst Du aber fort, dann wird Dir diese Fahrt ins Ausland mehr Ehre eintragen als die vorige, wie sehr Du auch durch sie an Ehre gewannst. Kehrst Du zurück, dann wird Dein Ruhm und Dein Ansehen so groß sein, daß kein Mann es wagt, Dich auf den Fuß zu treten und du wirst ein hohes Alter erreichen.“ Gunnar entgegnete, er beabsichtige nicht, den Vergleich zu brechen; und Ranvejg bestärkte ihn darin, als er heim kam.

 

Quellen:
Text:
Hans Henrik Lefolii: Nial Saga, 1866. Aus dem Dänischen übersetzt 1878 von Johannes Claussen - gemeinfrei -
Bild:
Wikimedia Commons - gemeinfrei -

 

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