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Wikingerhäuser auf Island und Neufundland
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Wikingerhäuser auf Island und Neufundland


Die meisten Häuser, die die Wikinger fern von ihrer Heimat errichteten, waren eigentlich als Übergang oder “Notunterkunft” für einen begrenzten Zeitraum gedacht.
Allerdings entwickelten sich hieraus nicht selten im Laufe der Zeit Gehöfte und kleine Siedlungen

Es ist schon beeindruckend, wie sehr man sich damals den Gegebenheiten des Landes anpasste und die vorhandenen Materialien zum Häuserbau nutzte. Auch die unterschiedliche Nutzung der Gebäude wird deutlich. Die Vorratshäuser waren kleiner und meistens zum Norden ausgerichtet, um so die Vorräte optimal zu lagern.

www.manfrieds-trelleborg.de/images/articles/neufundland3.jpgDie Wohnhäuser hingegen wurden zur “Sonnenseite” gebaut und waren größer. Beide Gebäude waren aus Stein und Lehm gebaut und mit Grassoden gedeckt. Im Gegensatz zu den skandinavischen Langhäusern wurde hier nur sehr wenig Holz verwendet. Diese Erdhäuser waren natürlich auch kleiner als die heimatlichen aus Holz erbauten Wohnhäuser.

Diese Häuser wurden vornehmlich in Island und Neufundland gebaut. Den klimatischen Bedingungen wurde so mit einfachsten Mitteln entsprochen.

Besonders beachtlich ist, dass in der heutigen Zeit wieder verstärkt aus ökologischen Gründen Erdhäuser gebaut werden, natürlich komfortabeler und größer als bei den Wikingern, aber ebenso mit natürlichen Baustoffen unter besonderer Berücksichtigung des Klima- und Umweltschutzes (z.B. Nur-Dach-Häuser). So kann man fast wohnen wie die Wikinger.


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Bilder: Wikipedia

.. sich erinnern heißt nicht Asche streuen, sondern das Feuer weitergeben ..

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