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Julscheit – Holzscheit
Julscheit – Holzscheit


Einen Scheit stellt man sich eigentlich prasselnd und wohlige Wärme verbreitend im Kamin oder Ofen vor und wer kennt nicht den alten Brauch das Julscheits, das man an Jul verbrennt - aber in der Bretagne kennt man noch eine besondere Form des Julscheits ... das kann man sogar essen.
Eine etwas ungewöhnliche Nachspeise für die Julzeit.


Zutaten
  • 100 Gramm zartbitter Schokolade fein gerieben
  • 500 Gramm Maronenpüree
  • 30 Gramm Puderzucker
  • 100 Gramm Butter (rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen)
  • 500 Gramm Maronen
  • 250 Milliliter Sahne
  • 1 Teelöffel Kirschwasser
  • 3 Esslöffel geschlagene Sahne
  • Vanillezucker zum Abschmecken

www.manfrieds-trelleborg.de/images/articles/julscheit.jpgZubereitung:

Zunächst das Maronenpüree zubereiten:
Die Maronen mit einem sehr scharfen Messer kreuzweise einschneiden und etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze in Salzwasser köcheln. Die Maronen abseihen, kurz abkühlen lassen, dann das Fleisch der Maronen mit einem Esslöffel herauskratzen und durch ein Rundsieb in eine Schüssel streichen. Das Püree mit dem Kirschwasser und der Sahne verrühren und mit dem Vanillezucker abschmecken.

Zu dem noch warmen Maronenpüree den Puderzucker und die fein geriebene Schokolade hinzufügen und die Zutaten miteiander vermischen. Die Butter hinzugeben und den Teig rühren bis er glatt ist. Je nach Geschmack noch mit Vanillezucker nachsüßen.
Eine Kastenform mit Alufolie auskleiden, mit dem Teig füllen und über Nacht kalt stellen. Am nächsten Tag vorsichtig umstürzen und mit einer Gabel Rillen ziehen, die an die Borke eines Baumes erinnern sollen.
Fertig ist unser süßes "Julscheit" - nun man kann es in Scheiben anrichten - Guten Appetit.

.. sich erinnern heißt nicht Asche streuen, sondern das Feuer weitergeben ..

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