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Der Krieg
Der Krieg

In Gedanken versunken steh ich am Steg, die Schiffe gesunken,
wohin führt mein Weg.
Ich stehe vor Trümmern, die Körper zerfetzt,
ich schaue zu Boden mein Herz ist entsetzt.
So kamen die Horden und schnitten mit Stahl,
die Menschen sie schrien in erbärmlicher Qual.
Die Flammen zerfraßen das Holz und in mir,
erwachte die Rache mit unstillebarer Gier.
Tränen der Wut sind nicht mehr von Salz, einen
hab ich gefunden und halt im am Hals.
Seine flehenden Augen in die ich nun seh,
das Schwert in der Hand ich über ihm steh.
Erbärmlicher Feind ich werde dich töten,
mich befreien jetzt von Ängsten und Nöten.
Ich schreie, betäubt vom eigenen Schmerz,
das Blut pulsiert laut schlägt mein Herz.
Ich sehe das Chaos die Toten das Blut,
erbärmlicher Feind nun spürst du die Wut.
Mit beiden Händen umfass ich das Schwert,
dein Leben ist nicht im Geringsten von Wert.
Ich öffne die Augen und stoße die Waffe,
das ihm eine tiefe Wunde klaffe.
Ich sinke zu Boden die Tränen von Blut,
doch nicht ist verloschen, meine unzähmbare Wut.
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