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Mega-Hafen der Wikinger entdeckt
Mega-Hafen der Wikinger entdeckt

Im heute beschaulichen Dorf Björkö auf der gleichnamigen schwedischen Insel war zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert einiges los. Damals lag hier Birka, der bedeutendste Handelsplatz Skandinaviens, an dem die Wikinger Waren aus aller Welt tauschten.
Unterwasserarchäologen haben nun die alten Hafenanlagen untersucht. Dabei stellten sie fest, dass die Anleger noch weitaus größer waren als bisher angenommen. Sie fanden Hinweise darauf, dass sie über 90 Meter weit ins Meer hinausragten und somit Platz für zahlreiche Schiffe boten. Wahrscheinlich war die Siedlung Birka ein Drittel größer als bisher vermutet.

Außer Anlegern aus Holz fanden die Taucher auch Piers aus Steinen, die in eine Tiefe von bis zu acht Metern hinunterreichten. "Bisher hatte es niemand für möglich gehalten, dass die Wikinger Steinpiers in solchen Tiefen bauen konnten", sagt Grabungsleiter Andreas Olsson. Birka gilt als die älteste Stadt Schwedens. Sie war ganz dem Handel gewidmet, während die Könige auf der Nachbarinsel Adelsön bei Hovgården residierten.

Quelle:
www.spiegel.de - wissenschaft

.. sich erinnern heißt nicht Asche streuen, sondern das Feuer weitergeben ..

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