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Das wilde Heer
Das wilde Heer

Am dunklen Himmel zieht ein Heer
Von Toten und Dämonen
Durch Blitz und Donner stürmen sie
Gleich schicksalsschweren Wogen

Krieger die sich dem Wotan geweiht
Bei Vollmond im Baume hingen
Sie haben die Weisheit der Runen geschaut
Die sie wieder ins Leben bringen

Lärm und Geheul die Kunde bringt
Von Angst und schrecklich Treiben
Wer seiner Strafe bis jetzt entging
Hat nun dafür zu leiden

Schwerter rasseln Schilde blitzen
Wilde Fratzen peingeplagt
Es braust durch die dunkle Nacht
Wotans wilde Jagd

Der Ernte letztes Bündel Stroh
Für Wotans Pferd laßt liegen
Dann wird Euch Fruchtbarkeit geschenkt
Den Hunger zu besiegen

Der Wind heult durch die Wälder laut
Hört Ihr sein grausig Klagen
Vielleicht sind's auch der Toten Seeln
Euch Lebenden zu mahnen

Bearbeitet von Manfried am 03-01-2011 00:52

.. sich erinnern heißt nicht Asche streuen, sondern das Feuer weitergeben ..

Das gefällt mir sehr gut!
Bearbeitet von Holger Ulfsson am 25-04-2012 17:13

Vieh stirbt, Freunde sterben, ebenso stirbt man selbst. Was übrig bleibt ist der Tatenruhm
den man sich ehrenvoll erwarb und von dem die Skalden künden.
ásaheill og vana
ár og fríðr
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