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Wer waren die Druiden
Druiden im frühmittelalterlichen Britannien und Irland

Einige mittelalterliche Quellen berichten von „Drui“ bzw. „Derwydd“ im mittelalterlichen Britannien und Irland. So sollen sich irische „Magier“ gegen die Missionare St. Columban und St. Patrick bei deren Versuch, Irland zu christianisieren, gestellt haben.

Die meisten dieser Zauberer wurden der Sage nach von den Heiligen in "Zauberduellen" besiegt, wonach sie ihre Macht verloren. Andere sagenhafte irische Zauberer wie Tuan mac Cairill sollen durch die Überzeugungskraft der heiligen Männer freiwillig zum Christentum übergetreten und später Mönche geworden sein. Tatsächlich weist das frühe irische Christentum, vor allem das der Culdeer, einige Elemente auf, die nicht aus dem Christentum des Mittelmeerraumes oder Nordafrikas zu stammen scheinen und die vielleicht auf keltische Einflüsse zurückzuführen sind.

Augustinus Hibernicus berichtet noch im 7. Jahrhundert von irischen "Magiern", die die Wiedergeburt von Menschen in Vogelgestalt gelehrt haben sollen. Allerdings mag sich die Bedeutung des irischen Wortes „Drui“ (weibl. „Bandrui“) von der der festlandkeltischen „Druides“ unterschieden haben, "Drui" bezeichnete im irischen Frühmittelalter einen Beamten an den irischen Königshöfen. Später nahm das Wort „Druidecht“ (ir. „Druidenkunst“) die Bedeutung von Zauberkraft oder Hexerei an, wobei nicht klar ist, ob es sich allgemein um volkstümliche „Hexenmeister“ gehandelt hat oder ob tatsächlich noch im Frühmittelalter Reste der alten keltischen Priesterklasse und ihrer Lehren in Irland überlebt haben.

Als mögliche Nachfolger der Druiden im irischen christlichen Mittelalter können jedoch die Filidh gelten. Im Red Book of Hergest und bei walisischen Schreibern des 12. Jahrhunderts wie Gwalchmei ap Meilyr, Cynndelw Brydydd Mawr, Llywarch ap Lewelyn und Filip Brydydd wird "Derwydd" als Titel für Propheten und Dichter eines besonderen Ranges verwendet und auf eine offenbar zu ihrer Zeit noch bestehende Institution bezogen. Das Book of Taliesin bezeichnet die heiligen drei Könige als Derwydd - also "Druiden" -, womit vermutlich eigentlich der Begriff des Astrologen gemeint ist.

Auch bei Cäsar fanden Druiden schon große Beachtung. Er beschrieb in seinem Werk „De Bello Gallico“ die Stellung und das Können der Druiden ausführlich und mit Hochachtung.


Quelle:Wikipedia - die freie Enzyklopädie
Bearbeitet von Manfried am 03-01-2011 01:36

.. sich erinnern heißt nicht Asche streuen, sondern das Feuer weitergeben ..

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