Das Mädchen von Egtved

Das Grab einer besonderen Frau aus der Bronzezeit

Ein Bericht von Siglinde Lítilvölva

 

Grab des Egtved-Mädchens

Das Grab des Egtved-Mädchens.
Zeichnerische Rekonstruktion nach Fundlage.
(Bild: National Museum of Denmark)

Je weiter wir auf die Menschheitsgeschichte zurückblicken, um so schwerer fällt uns die Vorstellung darüber, wie die Menschen vor einigen tausend Jahren gelebt haben.

Betrachten wir zum Beispiel die Felsritzungen der skandinavischen Bronzezeit, entdecken wir abstrakte Figuren und Symbole von Jagd-, Fruchtbarkeits- und kultisch-religiösen Szenen, die uns sehr fremd anmuten lassen.

Wie lebten die Menschen in dieser Zeit? Welches religiöse Weltbild besaßen sie? Wie nahmen sie ihre Umwelt wahr?

Die oben genannten Darstellungen der Felsritzungen, aber auch viele archäologische Funde vermitteln ein vages Bild über das Leben und die religiösen Vorstellungen der Menschen in der skandinavischen Vorgeschichte.

Ein auffälliger Gegenstand der Bronzezeit, der zumeist paarweise in Mooren, die zur damaligen Zeit als Opferstätten dienten, gefunden wurde, ist ein trompetenähnliches Musikinstrument, die Lure. Die doppelte Opfergabe könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Menschen damals nicht eine Gottheit, sondern ein Götterpaar verehrten. Die kulturelle Bedeutung dieses Instruments muss groß gewesen sein, denn auch ihr Abbild ist in den zahlreichen Felsritzungen stark vertreten.

 

Die meisten Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Verehrung der Sonne den Mittelpunkt der bronzezeitlichen Religion bildete. So stellt der von einem Pferd gezogene Sonnenwagen von Trundholm einen wichtigen Teil der vorgeschichtlichen Mythologie dar, der sich z.B. mit Skinfaxi, Hrimfaxi Sleipnir und Njörd sowie Mani und Sol bis in die germanische und nordische Mythologie erhalten hat.

 

Das Schiff, das Pferd und der Wagen dienten den Menschen der skandinavischen Bronzezeit nicht nur im alltäglichen Leben als Transportmittel, sondern spielten auch in der Jenseitsvorstellung eine große Rolle, denn mit ihnen begab man sich auf die letzte Reise nach dem physischen Tod. Ähnliches gilt für die Verehrung der Sonne; in den mythologischen Erzählungen reist sie, ebenso wie der Mond, mit einem Wagen durch die himmlischen Gefilde. Diese Vorstellung erhielt sich von der Bronzezeit bis zur relativ spät einsetzenden Christianisierung der Skandinavier.

 

In jener Vorzeit, in der im Norden vermutlich ein mildes Klima herrschte, lebte in Jütland, Dänemark, eine junge Frau, die für ihre Sippe oder ihren Stamm von großer Bedeutung war. Sie starb jung und zählte nicht mehr als 18 Winter, als man sie im Jahre 1370 v. Chr. an einem Sommertag in einem Eichenstamm unter einem Hügelgrab nahe Egtved bestattete

Diese junge Frau ist wohl eine der bekanntesten Figuren aus der skandinavischen Vorgeschichte. Und obgleich sie uns nicht viel hinterlassen hat, ist ihre Geschichte eine fesselnde Geschichte eines bronzezeitlichen Menschen.

 

Als der kleine Grabhügel 1921 abgetragen wurde, war er nur noch ein Schatten seiner selbst - denn ursprünglich - so ergaben spätere Untersuchungen zu seiner Rekonstruktion - hatte er einen Durchmesser von über 20 Metern. Dennoch gab es ein gut erhaltenes Grab im östlichen Teil des Hügels. In einem ausgehöhlten, etwa zwei Meter langen Eichenstamm, dessen unterer Teil als Sarg und der obere Teil als Deckel diente, hatte das Mädchen von Egtved vor mehr als 3000 Jahren ihre letzte Ruhestätte erhalten.

 

Durch die guten Erhaltungsbedingungen in Grabhügeln lag alles noch so im Sarg wie zum Zeitpunkt ihrer Beerdigung. Bevor man das Mädchen sorgfältig mit ihren Beigaben in den Sarg legte, kleidete man ihn mit einem weichen Kuhfell aus. Danach bedeckte man sie mit einer Wolldecke aus Schafwolle und schloss den Sarg.

Als man den Eichenstamm nach fast 3500 Jahren wieder öffnete, war von dem Leichnam des Mädchens nicht mehr viel erhalten. Die Kuhhaut war verrottet, nur die Haare des Fells waren erhalten geblieben und bildeten einen Abdruck vom Körper der verstorbenen jungen Frau. Noch heute kann man seine Konturen gut erkennen.

Eine Schafgarbe lag am Rande des Sarges - vermutlich ein letzter Gruß eines nahestehenden Menschen und ein Hinweis darauf, dass das Mädchen an einem Tag im Sommer bestattet wurde.

 

Neben Weichteilen und Zähnen der Verstorbenen haben sich auch ihre Haare erhalten. Sie waren auf dem Kopf und an den Seiten kurz geschnitten, im Nacken halblang. Sie war etwa 1,60 m groß und 16 bis 18 Jahre alt - eine heiratsfähige, junge Frau, als sie starb.

Sie trug eine sehr kurze Tunika mit halblangen Ärmeln, welche in einem Stück gewebt und im Rücken mit einer T-förmigen Naht geschlossen wurde und einen knielangen Wickelrock aus Wollschnüren, der auf ihrer Hüfte saß. Alle Kleidungsstücke waren aus naturfabener Schafwolle gewebt.

Ihre Taille zierte ein langer gewebter Gürtel mit einer Zierquaste am Ende des Gürtels. Eine große Bronzescheibe mit eingravierten Spiralen lag auf dem Bauch - vielleicht ein Symbol der Sonne, dem wichtigsten Element der Bronzezeit. Ihre Kleidungs- und Schmuckstücke - ein bronzener Ohrring sowie zwei verschiedene Armreifen aus dem gleichen Material und der Beinkamm an ihrem Gürtel weisen auf einen gehobenen Lebenssstatus der jungen Frau hin.

Neben ihrem Kopf lag eine kleine Dose aus Birkenrinde mit einer Bronzeahle und den Überresten eines Haarnetzes. Weiterhin fand man auch die Reste eines kleinen Kleiderbündels mit verbrannten Knochen eines 5-6 jährigen Kindes; ein paar Knochen des gleichen Kindes befanden sich auch in der Birkenrindendose neben ihrem Kopf. Angesichts des jungen Alters der Verstorben war es nicht ihr eigenes Kind. So grausam es für uns heute klingen mag - den Wissenschaftlern sind mögliche Menschenopfer von einigen zeitgenössischen Gräbern der frühen Bronzezeit bekannt und das war wohl auch hier der Fall.

 

Zu Füßen der Toten befand sich eine weitere Birkenrindendose. Bei den Untersuchungen des Nationalmuseums in Kopenhagen konnten darin Reste eines alkoholischen Getränkes festgestellt werden - ein mit Honig gesüßtes Bier oder Met. Pollen bilden den Fingerabdruck ihrer jeweiligen Mutterpflanze und mit Hilfe einer sorgfältigen Analyse konnten hier Pollen von 55 verschiedenen Pflanzen festgestellt werden, die dem Getränk beigemischt waren.

Der übermäßige Konsum von Alkohol kann zur Vergiftung führen oder einen Menschen in einen tranceähnlichen Zustand versetzen. Ein solcher Zustand war vielleicht ein wichtiger Bestandteil bronzezeitlicher religiöser Rituale. Eine berauschte Person transzendiert die Grenze zwischen dem Alltag und der übernatürlichen Welt. Doch Alkohol ist nicht der einzige Weg, seinen Bewusstseinszustand zu verändern - durch Tanz, Musik und dem bewussten Verzicht auf Nahrung, Flüssigkeit und Schlaf kann ein solcher Zustand ebenfalls herbeigeführt werden.

Fanden diese Mittel auch in den rituellen Zeremonien der Bronzezeit Verwendung? Und war das Mädchen von Egtved eine junge Frau, die rituelle Zeremonien durchführte?

 

Grabbeigaben erzählen uns viel über das Leben jener Menschen, denen sie zu Lebzeiten gehörten. Insbesondere die Kleidung, sofern sie gut erhalten ist, schenkt uns ein Bild der Persönlichkeit der Verstorbenen.

 

Über die Funktion oder Verwendung der außergewöhnlichen Kleidung des Egtved-Mädchens wurde lange diskutiert.

Der Archäologe Th. Thomsen schrieb im Jahre 1929 in seiner Publikation, dass ... man versucht, die verstorbene junge Frau mit ihrem Haarschnitt, ihrem spärlich bescheidenen Rock, dem dürftig bekleideten Unterleib und den vom Knie bis zum Knöchel nackten Beinen als Tempeltänzerin oder Sonnenpriesterin in einem Fruchtbarkeitskult zuzuordnen ...

Etwas besonnener setzte er fort, dass der Kordelrock der jungen Frau ein Hinweis auf ihr tägliches Leben sei.

Aus einer späteren Epoche, dem skandinavischen Frühmittelalter wissen wir, dass junge Frauen nach ihrer Eheschließung eine Haube oder ein Tuch trugen - kennzeichnete der Rock vielleicht den Familienstand des Mädchens? Oder war er schlicht und ergreifend ein Teil eines Sommerkleides?

 

Auch wenn die Kleidung der jungen Frau aus Egtved heute längst nicht mehr so viel Aufsehen erregt, wie vor etwa hundert Jahren, spricht immer noch vieles dafür, dass der Schnurrock und die auffällige Gürtelscheibe Teile eines rituellen Gewandes bildeten.

Röcke dieser Art waren in der skandinavischen Vorgeschichte gar nicht so unüblich - einige kleine weibliche Bronzefiguren aus Grevensvænge, Seeland, waren ebenso gekleidet wie unsere Verstorbene. Die ungewöhnliche Körperhaltung dieser Figuren lässt darauf schließen, dass sie eine tanzende Frau im Rahmen einer rituellen Zeremonie darstellen. Während der Bronzezeit gab es eine Vielzahl von rituellen Tänzen - in vielen Felszeichnungen, vor allem aus Bohuslän in Westschweden, sehen wir Bilder, die nur als Darstellungen solcher Tänze verstanden werden können, in denen die Art der Bewegung wichtig war.

 

Bronzefigur einer Tänzerin bei einem rituellen Tanz

Diese weibliche Figur aus der Bronzezeit wurde bei Grevensvænge nahe Næstved gefunden. Sie macht eine Rückwärts Brücke oder Purzelbäume. Sie trägt nur einen Halsring und einen ähnlichen kurzen Rock wie das Mädchen von Egtved.
(Bild: National Museum of Denmark)

1999 besuchte Anni Brøgger das dänische Nationalmuseum. Als professionelle Tänzerin der orientalischen Tanzkunst zog das Kostüm des Egtved-Mädchens sie in seinen Bann. Sie glaubte, dass die kurze Tunika, der zweimal um die Hüfte gewickelte Kordelrock und die eindrucksvolle, prächtig verzierte Gürtelscheibe mit ihren eingravierten Spiralen sehr gut für einen weiblich betonten Tanz geeignet war.

Für eine experimentelle archäologische Studie erprobte sie, bekleidet mit den originalgetreu nachgearbeiteten Kleidungsstücken des Egtved-Mädchens, Funktion und Wirkung der Bronzescheibe, die den Mittelpunkt, das Hauptaugenmerk ihres Kostüms bildete. Sie konnte nur einen bestimmten Sinn, eine ganz besondere Bedeutung haben: das Licht der Sonne einzufangen und ihrer Symbolik gerecht zu werden.

Ihr Anblick muss atemberaubend und sehr eindrucksvoll gewesen sein, als sie begann, unter freiem Himmel im Sonnenschein zu tanzen.

Mit kreisförmigen Bewegungen ihres geschmückten Bauches fing Anni das Sonnenlicht ein, so dass aus der Sicht der Zuschauer die Spiralen scheinbar zum Leben erwachten und sich im Lauf der Sonne über die Scheibe schlängelten. Durch weitere Bewegungen des Bauches, dem horizontalen Kippen ihrer Hüften oder dem Zeichnen einer liegenden 8, reflektierten die Sonnenstrahlen auf der Scheibe und hüpften auf ihrem blank polierten Rand hin und her. So entstand ein getreues Ebenbild der Sonne und ihrem Lauf und der Betrachter war für einen Augenblick völlig geblendet.

Anni Brøggers experimenteller Tanz hat bewiesen, dass es in der Bronzezeit - neben anderen kulturellen Tänzen - auch eine Art Bauchtanz gab, der im Rahmen von kultischen Fruchtbarkeitsfesten eine tiefe mythologische Bedeutung hatte. Das Mädchen von Egtved war zu Lebzeiten in der Lage, das Licht der Sonne, ihre Wärme, ja, ihre fruchtbare Energie physisch und metaphorisch auf die Erde zu ziehen.

 

Nicht nur die Art des Tanzes, auch die Position der schmückenden Sonnenscheibe sagt so viel über die Bedeutung der rituellen Tänze aus. Der Bauch unterhalb des Nabels bildet das Zentrum der menschlichen Lebenskraft und vor allem der weiblichen Sexualität. Hier entstehen Lust, Fruchtbarkeit und neues Leben, welches ohne die Kraft und die Wärme der Sonne nicht gedeihen könnte. Die Voraussetzung dafür ist der sexuelle Liebesakt zweier Menschen, die sich in Lust vereinen. Die aufreizenden Bewegungen im Bauchtanz erinnern an die Bewegungen der Frau während des Liebesaktes; die schnellen, ekstatischen Bewegungsabläufe einzelner Körperregionen, wie z.B. der Hüften (im Fachjargon Shimmies genannt) an ihren lustvollen Höhepunkt bei völliger Hingabe.

Im Bezug auf die bronzezeitlichen kultisch-religiösen Fruchtbarkeitsriten wird hier die Symbolik und der Zusammenhang von Fruchtbarkeit und der göttlichen Verehrung der Sonne sehr deutlich. Die Fruchtbarkeitsfähigkeit der Menschen war vor tausenden von Jahren enorm wichtig, zumal sie damals generell kein sehr hohes Alter erreichten. Und vielleicht ist hier auch der Grund, warum die Sonne bis heute als weiblich betrachtet und benannt wird.

 

Das Mädchen von Egtved war vielleicht keine reiche, wohlhabende junge Frau. Nur ihren bescheidenen Schmuck und ein paar wenige persönliche Habseligkeiten nahm sie mit auf ihre letzte Reise - und einen Abschiedsgruß eines ihr nahestehenden Menschen. Dennoch war sie eine sehr wichtige und sicher auch eine hochrangige Persönlichkeit - eine Priesterin der göttlichen Sonne, deren elementare Kraft sie durch Anmut und mit hingebungsvollen Bewegungen im Tanz in sich und auf der Erde manifestierte.

 

 

Anni Brøggers Tanz, wie das Mädchen von Egtved ihren rituellen Tanz vorgeführt haben könnte.

 

 

Quellen:
National Museum of Denmark
Danmarks Historie - Bronzealderen
Anni Brøgger

Copyright: © 2016 Siglinde Lítilvölva
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin!
Zur Website der Autorin: Vitandi Runar

 

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#1 | Manfried , Mai 22 2015 13:16:47
War das Mädchen von Egtved ein "Schwarzwaldmädel" ?

.. offensichtlich, denn erstmals haben Forscher die Wanderroute eines prähistorischen Menschen exakt bestimmt: Das Mädchen war vom Schwarzwald nach Jütland gezogen, vermutlich für einen Mann.

Vor mehr als drei Jahrtausenden hat eine junge Frau vermutlich zwischen ihrem Geburtsort im Schwarzwald und der dänischen Halbinsel Jütland 2400 Kilometer innerhalb von 13 bis 15 Monaten zurückgelegt.
Zu diesem Ergebnis kommen dänische Wissenschaftler, die die sterblichen Überreste der vermutlich im Alter von 16 bis 18 Jahren 1370 vor Christus gestorbenen Frau aus der Bronzezeit analysiert haben.

Die sehr gut erhaltene, in eine Rinderhaut gewickelte Leiche war 1921 in dem dänischen Dorf Egtved in einem hohlen Baumstamm entdeckt worden. Die Forscher analysierten die langen Haare, die Zähne, die Fingernägel und die Kleider der Toten. Die wissenschaftlichen Auswertungen hätten es erstmals erlaubt, die Wanderroute eines prähistorischen Vorfahren präzise zu verfolgen, berichtet Karin Frei vom dänischen Nationalmuseum, im Fachmagazin "Scientific Reports".
Zähne und Haare verraten die Route

Den Forschern zufolge stammte das "Egtved Mädchen" keinesfalls aus dem Dorf, wo ihre Leiche gefunden wurde, sondern wahrscheinlich aus dem rund 800 Kilometer entfernten Schwarzwald. Besonders aufschlussreich war den Autoren zufolge die chemische Analyse der 23 Zentimeter langen Haare sowie der Fingernägel des Mädchens.

Sie zeigt den langen Weg auf, den die junge Frau zurückgelegt hat. Etwa 15 Monate vor ihrem Tod sei sie in ihrer Geburtsregion gewesen, berichtet Frei. Dann sei sie in Richtung Jütland aufgebrochen, wo sie etwa neun Monate geblieben sei. Anschließend sei sie in ihre Heimat im Schwarzwald zurückgekehrt - um vier oder fünf Monate später wieder in Richtung Egtved aufzubrechen. Dort sei sie etwa einen Monat nach ihrer Ankunft gestorben.

Zweckverheiratet nach Jütland

Für die Wanderroute spricht auch die Analyse der Zähne, berichtet Frei: Das in Lebensmitteln enthaltene chemische Element Strontium setze sich während der Zahnbildung im Schmelz fest. Es liefere Hinweise auf das geologische Umfeld, in dem ein Mensch als Kleinkind lebte, und auf die Nahrung, die er erhielt.
Als weiteres Indiz nennen die Wissenschaftler die Kleider der Toten - ein Oberteil aus Wolle und ein Rock aus Bändern, die mit Wolle und Rindsleder gefertigt wurden. "Die Schafe, von denen die Wolle stammte, haben auf Weiden gegrast, die den geologischen Eigenschaften des Schwarzwalds entsprechen", so Frei.

Vermutlich sei die junge Frau mit einem Mann aus Jütland verheiratet worden, erläutert Kristian Kristiansen von der Universität Kopenhagen. In der Bronzezeit habe es enge Beziehungen zwischen Dänemark und dem Süden Deutschlands gegeben, nicht zuletzt wegen des Handels mit Bernstein und Bronze. Denkbar sei, dass zwei einflussreiche Familien mit dieser Hochzeit ein Bündnis schmieden wollten.

Quelle:
www.spiegel.de - wissenschaft
Scientific Report

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